Sportler im Polizei-Einsatz

Ford Mustang als Polizeiauto

— 15.06.2016

Bobbies wollen Mustang fahren

Auf einer britischen Fachmesse gab's einen Mustang im Polizeidress zu sehen. Angeblich wollen die Cops von ihren Focus auf Ponies wechseln!

Angeblich testet die britische Polizei, ob der Mustang sich als Einsatzfahrzeug eignen würde.

Man muss nicht alles mögen, was die Briten fabrizieren – Nierenpastetchen beispielsweise sind eine ziemlich fragwürdige Angelegenheit. Doch in Sachen Streifenwagen zeigen sie Geschmack: Ein Ford Mustang GT im blau-gelb karierten Polizeidress und mit V8 unter der Haube, das ist fett. Zu sehen war solch ein Gefährt just auf dem Fachtreffen der National Association of Police Fleet Managers (NAPFM). Und auch wenn das Ausstellungsfahrzeug nur ein Prototyp war, der es nie auf die Straße schaffen wird, sollen diverse britische Bezirke laut "Motoring Research" ernsthaft überlegen, sich ein Pony für die Streife anzuschaffen. Warum auch nicht? Der Muskel-Ford bietet viel Leistung fürs Geld – 34.995 Pfund (knapp 45.000 Euro) kostet ein Mustang GT mit Fünfliter-V8 im Vereinigten Königreich. Klar, das sind 50 Prozent mehr, als die Focus ST kosten, mit denen die Polizisten derzeit Verbrecher jagen. Doch dafür gibt's ja auch deutlich mehr Wumms unter der Haube, und was ist peinlicher, als wenn die Gangster lässig die Streife verblasen und die Kurve kratzen? Die 435 Pferdchen des Mustang sollten zur Verfolgungsjagd ausreichen. Wie "Motoring Research" weiter berichtet, bestätigte ein Ford-Sprecher, dass die britische Polizei den Mustang bereits teste.

MP-Feuer Ford Mustang GT

Australien: Blaulicht-Mustang fällt durch Test

Weil er im High-Performance-Test angeblich zu schnell überhitzte, kommt der Mustang nicht als Patrol Car infrage.

Ob das wie in Australien das Aus für das Pony bedeutet? Die dortige Highway Patrol hatte ebenfalls mit dem Muscle Car geliebäugelt und es einem Performance-Test unterzogen. Ganze drei Minuten soll es gedauert haben, dann war der Mustang raus! Wie die australische Online-Ausgabe des "Daily Telegraph" berichtet, fiel das Pony beim Performance-Test durch. Der Grund: Das Mustang-Getriebe überhitzte angeblich in kürzester Zeit und schaltete in den Chill-Modus – bei einer echten Verfolgungsjagd eher suboptimal. Damit, so die australischen Medien, komme das Pony nicht für den Polizeidienst bei der Highway Patrol infrage. 

Die Polizei testet diverse Muscle-Cars

Die ist auf der Suche nach einem geeigneten Muscle Car für die Gangsterjagd, weil die bisher eingesetzten Ford Falcon und Holden Commodore nicht mehr gebaut werden. Der Mustang, befeuert vom 421 PS starken V8, schien der perfekte Nachfolger zu sein – aussehen tut er im Polizeidress definitiv fantastisch, wie Bilder des Technik-Blogs EFTM zeigen, auch wenn hier noch die Blaulichter fehlen. Aber gutes Aussehen alleine reicht eben nicht, und der Muskel-Ford landete statt auf der Shortlist angeblich in der Werkstatt. Noch im Rennen sind angeblich der Volvo S60, der VW Golf R, Chrysler 300C und der BMW 5er.

Sportler im Polizei-Einsatz

Autor: Maike Schade

Fotos: EFTM

Stichworte:

Musclecar Polizeiwagen

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