Ford Mustang GT Facelift (2017: Vorstellung und Erlkönig

Ford Mustang Facelift (2017): Vorstellung

— 24.01.2017

Alle Infos zum Mustang Facelift

Das Ford Mustang Facelift kommt mit leicht verändertem Design, überarbeiteten Motoren und zum ersten Mal mit digitalem Cockpit. Anfang 2018 kommt der Sportwagen zu uns.

Vorstellung: Marktstart ist Anfang 2018 (Update!)
Interieur: Neue Materialien und Sitzbezüge
Connectivity: Öffnen und Schließen mit dem Smartphone
Ausstattung: Zum ersten Mal digitales Cockpit
Motoren: Motoren: Mehr Drehmoment und Leistung für den V8
Gebrauchtwagen: Mustang fahren ab 28.000 Euro

Vorstellung: Marktstart ist Anfang 2018

Eine der drei neuen Lackfarben für das Ford Mustang Facelift heißt "Orange Fury".

Europäische Mustang-Fans müssen sich wieder einmal gedulden: In Amerika bringt Ford das Facelift noch 2017 an den Start, in Europa ist der Sportwagen ab Anfang 2018 zu haben. Dann gibt es drei neue Lackfarben, zwölf verschiedene Räder und zum ersten Mal ein digitales Cockpit für das Ponycar. Zu erkennen ist das Facelift an den Lufteinlässen auf der Motorhaube (die sich jetzt nicht mehr so hoch wölbt) und leicht veränderten Scheinwerfern. Die Blinker sitzen nun nicht mehr hinter dem runden Abblendlichtern, sondern als Streifen darunter. Die veränderte Frontschürze mit den seitlichen Lufteinlässen trägt weniger auf, der Diffusor am Heck ist nicht mehr in Wagenfarbe abgesetzt, sondern schwarz. Je nach Motorisierung kommt das Mustang Facelift mit zwei oder vier Endrohren. Licht spenden rundherum serienmäßige LEDs, nur die passenden LED-Nebelscheinwerfer kosten Aufpreis.
Alle News und Infos zum Ford Mustang

In Amerika bietet Ford mit dem Facelift keinen V6 mehr an, wie bei uns stehen nur noch der 2,3-Liter-EcoBoost und der Fünfliter-V8 zur Auswahl. Neu im Angebot ist ein Zehngang-Automatik-Getriebe, die Sechsgang-Handschaltung gibt es weiterhin. Ein neues Fahrwerk soll für ein besseres Handling sorgen, elektronisch gesteuerte Dämpfer sind optional.

Interieur: Neue Materialien und Sitzbezüge

Im Innenraum kommen neue Materialien zum Einsatz, außerdem gibt es neue Sitzbezüge und eine neue Mittelkonsole mit Kniepolster. Akzente wie Türöffner, Zierleisten und Blenden sind in Aluminium gehalten.

Ford-Neuheiten bis 2020

Ford Focus CUV Illustration Ford Focus Illustration Ford Model E Illustration

Connectivity: Öffnen und Schließen mit dem Smartphone

Ford bietet im Mustang nun Sync Connect zum Koppeln mit dem Smartphone an. Mit der FordPass-App kann man das Auto so aus der Ferne starten, auf- oder abschließen und orten.

Ausstattung: Zum ersten Mal digitales Cockpit

Größte Neuheit ist ein Zwölf-Zoll-Bildschirm für die Instrumententafel, ein digitales Cockpit.

Größte Neuheit auf der Aufpreisliste des Mustang Facelifts ist ein Zwölf-Zoll-Bildschirm für die Instrumententafel, ein digitales Cockpit. Das Display bietet die drei Ansichten "Normal", "Sport" und "Rennmodus". Außerdem gibt es die Funktion MyMode optional: Das Auto merkt sich die Einstellungen des Fahrers, inklusive Fahrwerkseinstellungen. Bei den Sicherheitsassistenten gibt es nun einen Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, einen Abstandswarner und einen Spurhalteassistenten für den Sportwagen. Darüber hinaus bietet Ford eine Auspuffanlage mit Klappensteuerung, ein elektronisch gesteuertes Dämpfersystem, einen Heckspoiler und eine Lenkradheizung an.

Motoren: Mehr Drehmoment und Leistung für den V8

Zwei Motoren stehen zur Auswahl: der 2,3-Liter-Ecoboost und der Fünfliter-V8.

Wie gehabt stehen für den Mustang zwei Motoren zur Auswahl: der 2,3-Liter-Ecoboost und der Fünfliter-V8. Der bislang in Amerika verkaufte V6-Sauger wird mit der Modellpflege auch dort aus dem Programm genommen. Dafür hat Ford die beiden Motoren überarbeitet. Der Ecoboost-Motor kommt im Mustang Facelift mit mehr Drehmoment, der V8 hat mehr Drehmoment und mehr Leistung. Fahrdaten nennt Ford bislang nicht. Äußerlich erkennt man die Motorisierung auch an den Endrohren: Der Mustang mit Ecoboost-Motor hat zwei, wohingegen der stärkere V8 vier Auspuffrohre hat.

Ford Mustang GT Facelift (2017: Vorstellung und Erlkönig

Gebrauchtwagen: Mustang fahren ab 28.000 Euro

Die stärkste Variante, der GT, holt 412 PS aus einem Fünfliter-V8.

Der Mustang der siebten Generation ist erst seit Herbst 2014 in den USA im Handel, bei uns gibt es ihn seit Sommer 2015. Bei einem so jungen Gebrauchten gibt es in der Regel keine großen Mängel. Gebrauchte Ford Mustang haben zum Großteil nicht mehr als 30.000 Kilometer runter. Am günstigsten bekommt man Modelle mit dem 2,3-Liter-Ecoboostmotor (317 PS), mit Vollausstattung gibt es den Sportwagen dann für etwa 28.000 Euro. Autos mit V6 (309 PS) sind importiert, der Motor wurde nur außerhalb Europas verkauft. Entsprechende Fahrzeuge sind für 30.000 Euro zu haben. Die stärkste Variante, der GT mit Fünfliter-V8 (412 PS), gibt es ab 35.000 Euro. Soll es ein Cabrio sein, muss man bei allen Motorisierungen noch 2000 Euro drauflegen.

Autor: Katharina Berndt

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