Ford Mustang (2011) in Detroit

Ford Mustang GT (2011) in Detroit Ford Mustang GT (2011) in Detroit

Ford Mustang GT (2011) in Detroit

— 06.01.2010

Mehr Power für den Mustang

Ford rollt den neuen Mustang GT auf die Messebühne der NAIAS 2010. Das Modell 2011 bleibt optisch fast unverändert. Unter der Haube bollert ein komplett neu entwickelter V8 mit fünf Litern Hubraum und 418 PS.

Schön, dass es sie noch gibt, die automobilen Dinosaurier, die gegen jeden Ökowahn und Elektrohype resistent scheinen. Der Ford Mustang GT ist so ein Kandidat: ein echtes Fünfliter-Auto. Nein, hier geht es ausnahmsweise mal nicht um den Verbrauch, gemeint ist der Hubraum des legendären US-Sportwagens. Der wächst im kommenden Modell, das 2010 auf dem US-Markt debütiert, auf satte fünf Liter. Zu bewundern ist der 418 PS starke Kult-Sportler auf der Detroit Auto Show 2010. Vom komplett neu entwickelten Achtzylinder verspricht sich Ford im Vergleich zum aktuellen Mustang ein höheres Drehmoment bei fast gleichem Verbrauch.

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Mehr Power bei gleichem Verbrauch: Der Fünfliter-V8 wurde komplett neu entwickelt.

Stolze 528 Newtonmeter wuchtet der neue V8 auf die Hinterachse. Wird per Hand geschaltet, genehmigt sich der V8 im Schnitt 12,2 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Mit Sechsgang-Automatik schluckt der Mustang laut Ford lediglich 11,6 Liter – kein schlechter Wert für über 400 Pferde unter der Haube. Optisch bleibt das Modell 2011 praktisch unverändert. Im Cockpit wurden Tacho und Drehzahlmesser an die Mehrleistung angepasst, zudem ergänzen die drei neuen Lackierungen "Yellow Blaze Tri-Coat", "Race Red" und "Ingot Silver" die Farbpalette.

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Chef im Ring: Die Rennversion Boss 302R kommt komplett mit Überrollkäfig, Schalensitz und Rennfahrwerk.

Ein ganz heißes Pferd aus dem Stall der Ford-Entwickler ist der brandneue Mustang Boss 302R. Die knallgelbe Rennversion des neuen Mustang wurde zu Ehren des Ex-Werksfahrers Rufus Parnell "Parnelli" Jones entwickelt, der in den 60er und 70er Jahren unter anderem in der amerikanischen NASCAR-Serie und bei Trans-Am-Rennen erfolgreich war. Mit dem Boss ergänzt Ford die Reihe der Mustang-Renner à la Shelby, Mach oder Cobra Jet. Die auf 50 Exemplare limitierte Auflage ist ausschließlich für den Renneinsatz vorgesehen und wird komplett mit Überrollkäfig, Schalensitz, Renngetriebe und -Auspuff sowie einem speziell für Rennen abgestimmten Fahrwerk geliefert. Preis für die Renn-Schleuder: 79.000 US-Dollar – das sind umgerechnet knapp 55.000 Euro. Die ersten Fahrzeuge will Ford im dritten Quartal 2010 ausliefern.

Autor: Jan Kretzmann

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