Ford Mustang GT "Tune it safe" im Test (2016): Sitzprobe

Ford Mustang GT "Tune it safe" (2016): Sitzprobe

— 25.11.2016

Polizei-Pferd mit 455 PS

Er ist der meistverkaufte Sportwagen bei uns: der Ford Mustang. Die Initiative "Tune it safe" hat das Auto auf besondere Art getunt – im Polizeilook. Sitzprobe!

2016 hat sich die Initiative "Tune it safe" zusammen mit Wolf Racing den meistverkauften Sportwagen Deutschlands vorgeknöpft. Ein Mustang 5.0 V8 Fastback glänzt nun im Polizeilook. Zu sehen ist er auf der Essen Motor Show 2016 (25. November bis 4. Dezember).

Essen Motor Show 2016: Highlights

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Regelkonformes Tuning, ohne öde zu wirken

Am Heck lassen ein Diffusor, ein fester Heckflügel und eine Schürze mit Flaps den Mustang noch wilder wirken.

Tuner Wolf Racing hat dem ohnehin scharf gezeichneten Mustang ein Aerodynamik-Kit verpasst. An der Front zieren das Ponycar nun Spoiler und Splitter. Am Heck lassen ein Diffusor, ein fester Heckflügel und eine Schürze mit Flaps den Mustang noch wilder wirken. Auffällige Seitenschweller und 20-Zoll-Felgen runden das Bild ab. Damit steigt der Anpressdruck, doch die verbauten Teile sollen vor allem eines zeigen: wie sicheres und regelkonformes Tuning funktioniert, ohne öde auszusehen. Beispiel Tieferlegung mittels Gewindefahrwerk: Der Mustang duckt sich tief auf die Straße – doch nichts schleift. So kann man sich in dem Pseudo-Polizeiwagen von der echten Polizei anhalten lassen, ohne Ärger wegen illegalen Tunings zu bekommen.

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Nicht bloß ein Mustang mit Blaulicht

Wie bei allen bisherigen "Tune it safe"-Autos hat auch der Mustang nicht einfach nur den Polizeilook mit Blaulicht bekommen. Wieder gibt es Details wie die blau folierten Splitter an der Front, die ebenso folierten Flaps an der Heckschürze oder die stilechten Zusatz-Blinklichter am Grill zu entdecken.

Mehr Leistung und Sportauspuff

Statt der handelsüblichen 421 PS leistet der 5-Liter-V8 im "Tune it safe"-Mustrang 455 PS.

Das Original-Blaulicht lässt sich per Kabel-Fernbedienung im Cockpit bedienen, die – wie früher das Autotelefon – am Armaturenbrett angebracht ist. Ansonsten unterscheidet sich der Innenraum nicht vom Serien-Mustang. Dafür aber die Leistung: Statt der handelsüblichen 421 PS leistet der 5-Liter-V8 455 PS. So soll er den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,3 Sekunden schaffen und bis zu 268 km/h schnell sein. Damit der typische Ponycar-Sound sich besser entfalten kann, hat der etwas andere Streifenwagen eine passende Sportauspuffanlage mit faustdicken Endrohren bekommen. Hersteller Ford gefällt der Polizei-Mustang so gut, dass man überlegt, ihn ins markeneigene Museum zu stellen. Sie wären nicht die ersten: VW stellt das Showcar von 2009, einen Scirocco im Polizeilook, in der Autostadt in Wolfsburg aus.
Autor:

Katharina Berndt

Fazit

Ein Mustang bringt von Haus aus ein aggressives Äußeres mit, da muss man beim Tuning nicht übertreiben. Das ist der "Tune it safe"-Initiative gelungen. Die Rolle des "good cop" muss allerdings jemand anders übernehmen, der Mustang bleibt der bad cop.

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