Ford plant Verkauf von Aston Martin

Ford plant Verkauf von Aston Martin

— 01.09.2006

Noble Trennung

Ford und seine Sportwagen-Tocher Aston Martin gehen wohl bald getrennte Wege. Der US-Autobauer plant den Verkauf der Nobelmarke.

Der US-Autohersteller Ford erwägt den Verkauf der Traditionsmarke Aston Martin. Der Erlös soll in andere Marken des kriselnden Konzerns fließen, um den rapiden Absatzrückgang zu stoppen. An Jaguar will Ford dagegen offenbar zunächst festhalten.

Zur Debatte stehe in erster Linie eine vollständige Trennung von der britischen Sportwagentochter-Tochter Aston-Martin, sagte Konzernchef Bill Ford. Aber auch ein Verkauf von Teilen der 1994 vollständig übernommenen Marke sei vorstellbar. Aston Martin hat seit seiner Gründung 1913 zahlreiche Klassiker auf den Markt gebracht, darunter den DB5, den Film-Spion James Bond in "Goldfinger" (1964) fuhr. Ein Ford-Sprecher in Europa erklärte, einige Kaufinteressenten hätten bereits angefragt.

Über die Zukunft der anderen Nobelmarken sei noch keine Entscheidung getroffen worden, sagte Ford. Er signalisierte aber, dass der Konzern an den Töchtern Jaguar, Land Rover und Volvo wohl festhalten werde.

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