Ford plant Verkauf von Volvo

Ford plant Verkauf von Volvo

— 29.05.2007

Die nächste Trennung?

Ford will oder muss offenbar Volvo loswerden – angeblich aus Geldnot. BMW und Renault-Nissan sollen Interesse an der PKW-Sparte der Schweden haben.

Nach dem Scheitern der Verbindung von Daimler und Chrysler scheint die nächste Auto-Ehe vor dem Aus zu stehen: Der in finanzielle Schwierigkeiten geratene US-Konzern Ford will Medienberichten zufolge seine erfolgreiche schwedische Pkw-Tochter Volvo verkaufen. Wie die Zeitung "Göteborgs-Posten" berichtet, soll BMW zu den Interessenten gehören und bereits Einsicht in die Volvo-Geschäftsbücher genommen haben. Auch die "Financial Times" berichtet, dass Ford mehreren Kaufinteressenten bereits detaillierte Auskünfte über die Lage bei Volvo zugestellt hat.

Das schwedische Traditionsunternehmen hatte 1999 seine Lastwagen- und Bussparte als selbstständige Einheit behalten und die Personenwagensparte für 50 Milliarden Kronen (5,5 Milliarden Euro) an Ford verkauft. Die am Volvo-Hauptsitz angesiedelte "Göteborgs-Posten" bezeichnete eine Übernahme von Volvo durch BMW wegen zu geringer Synergie-Effekte als eher unwahrscheinlich. Nach Berichten über entsprechende Kontakte in der Detroiter Ford-Zentrale sei der französisch-japanische Konzern Renault-Nissan eine realistischere Möglichkeit. Das Blatt nannte auch die Wiedervereinigung mit der ebenfalls sehr erfolgreichen Lkw-Sparte von Volvo als denkbare Zukunftsvariante.

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