Ford Ranger (2007)

Ford Ranger: Rückruf

— 05.11.2010

Automatik mit falscher Anzeige

Mini-Rückruf bei Ford: In Deutschland müssen etwa 140 Ranger in die Werkstatt. Grund ist eine möglicherweise fehlerhafte Anzeige am Wahlhebel der Automatik.

Ford ruft in Deutschland etwa 140 Fahrzeuge der Baureihe Ranger in die Werkstätten. Betroffen sind Autos mit Automatikgetriebe, die zwischen 15. Mai 2007 bis 25. Juli 2008 im Ford-Werk in Thailand gefertigt wurden. Bei dem Pick-up kann die Anzeige am Wahlhebel der Automatik "P" für Parken anzeigen, obwohl tatsächlich "N" für Leerlauf eingelegt ist. Grund ist laut Ford ein zusätzlicher Schweißpunkt an der Halterung des Schaltzuges am Automatikwahlhebel. Der kann zu einem Riss oder Bruch der Halterung führen. In der Folge lässt sich der Gang nur mit höherem Kraftaufwand oder gar  nicht mehr einlegen. Ford betont, dass im Kombiinstrument immer richtig angezeigt wird, ob ein Gang eingelegt ist oder in welcher Stellung sich der Wahlhebel tatsächlich befindet.

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In der Werkstatt wird überprüft, ob der zusätzliche Schweißpunkt vorhanden ist. Ist das der Fall, wird eine neue Halterung verbaut. Ford veranschlagt dafür eine gute halbe Stunde. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an. Das Schwestermodell Mazda BT-50, das in Thailand im gleichen Werk produziert wird, ist in Deutschland nicht von dem Rückruf betroffen, da es hierzulande nicht mit Automatikgetriebe verkauft wurde.

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