Ford-Studien in Detroit

Ford-Studien in Detroit

— 04.01.2005

Sicher und stylisch

Mit dem Mercury Meta One und dem Explorer Sport Trac zeigt Ford, wohin die Reise geht: trendig im Pick-up, sicher und sauber im Familienlaster.

580 Nm Drehmoment mit Diesel-Hybrid

Mit zwei Studien prsentiert Ford beim Heimspiel auf der Motorshow in Detroit Fahrzeug-Konzepte mit unterschiedlichen Ausrichtungen: Whrend der Mercury Meta One auf Basis des Ford Freestyle ganz auf Sicherheit und dank Hybridantrieb auf niedrige Emissionswerte setzt, weist die Design-Studie des Explorer Sport Trac die gestalterische Richtung kommender sportlicher Pick-Ups.

Bequem und vor allem sicher soll es im Meta One zugehen, der laut Ford einen Ausblick auf einen kommenden Crossover-Mercury geben soll. Die Studie verfgt ber einen Spurhalte-Assistenten, wie ihn Citron jngst beim C4 vorgestellt hat. Sensoren im Frontbereich sollen zudem Auffahrunflle vermeiden helfen. Das System mit den Abstand zum Vordermann und untersttzt den Fahrer beim Bremsen, indem es in kritischen Situationen bei der ersten Reaktion direkt eine Vollbremsung einleitet auch das ist nicht wirklich neu. Innovativ ist hingegen, da das System notfalls auch von alleine bremst und die Geschwindigkeit vor dem Aufprall um bis zu acht km/h absenken kann.

Angetrieben wird der Mercury Meta One von einer Kombination aus V6-Selbstznder und Elektromotor. Das System bringt ein maximales Drehmoment von ber 580 Nm an die Antriebsrder und soll nach Aussage von Ford nicht nur die Leistungsfhigkeit zeigen, sondern vor allem demonstrieren, wie mit Diesel-Hybrid-Technologie auch die strengsten Abgasnormen zu erfllen sind.

Der Sport Trac wirkt martialisch

Der Explorer Sport Trac gibt sich da deutlich weniger zurckhaltend. Schon optisch spricht er die eindeutige Sprache amerikanischen Street-Rod-Stils und die heit: Platz da, hier komm ich! Durch die tiefe Schrze und die weit nach unten gezogene Front wirkt der Ausblick auf einen zuknftigen Explorer Sport Trac geradezu martialisch. Der mchtige Khlergrill aus Aluminium, die Luftffnungen in der Motorhaube und die Klarglasscheinwerfer runden das Bild ab.

Angetrieben wird der Explorer Sport Trac ganz standesgem von einem 4,8 Liter groen Achtzylinder-Motor. Damit sei der Wagen nach Aussage der Entwickler wie "gemacht zum Cruisen". Sie haben aber nicht vergessen, das Fahrwerk auch fr die sportlichere Gangart auszulegen. Zum ersten Mal wird auch an der Hinterachse eine Einzelradaufhngung verbaut. Der Wagen steht auf mchtigen 21-Zllern.

An Fahrer, die die fahrdynamische Leistungsfhigkeit des Fahrzeugs berschtzen sollten, hat Ford auch gedacht: Ein System warnt den allzu ambitionierten Kurvenjger vor drohenden berschlgen. Das "Roll Stability Control", das Ende 2003 im Volvo XC90 debtierte, soll bis Ende 2005 auch in ber einer halben Million Ford-SUV verbaut werden. A propos Serie: Auch der Explorer Sport Trac knnte in der gezeigten Version zumindest in einer Sonderedition auf den Markt kommen.

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