Fernando Alonso wird sich nach dem Abu-Dhabi-Rennen von Renault trennen

Formel 1 2009

— 28.10.2009

Alonso: "Nach fünf Runden sitzt alles"

Renault-Pilot Fernando Alonso über die Herangehensweise an eine neue Formel-1-Rennstrecke und den neuen Yas Marina Circuit in Abu Dhabi

Zu seinem Abschied vom Renault-Team wird Fernando Alonso noch einmal mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert: Der spanische Rennfahrer und seine Ingenieure müssen sich mächtig ins Zeug legen, um auf dem neuen Yas Marina Circuit von Abu Dhabi eine gute Leistung zu erbringen - schließlich will Alonso sein Team mit einem starken Ergebnis verlassen. Doch noch kennt der zweimalige Weltmeister den arabischen Rennkurs nur von Fotos und von Simulationen.

Frage: "Fernando, was sind deine ersten Eindrücke vom Yas Marina Circuit?"
Fernando Alonso: "Es scheint, dass dieser Kurs eine große Herausforderung für uns Fahrer darstellt. Es gibt mehr als 20 Kurven in einer Runde - und einige von denen haben es wahrlich in sich."

"Allerdings reicht ein Blick auf die Streckenskizze nicht aus, um die Geheimnisse zu verstehen. Erst wenn du vor Ort bist und das erste Mal um den Kurs gehst, kriegst du wirklich ein Gefühl dafür, was dich erwartet."

Frage: "Wie bereitest du dich normalerweise auf eine neue Strecke vor?"
Alonso: "Ich sehe mir sämtliche Simulationsdaten an und arbeite eng mit den Ingenieuren zusammen, um die Anforderungen des Kurses zu verstehen."

"Dieser ganze Prozess ist deutlich intensiver im Vergleich zu Strecken, die ich bereits kenne. Wir investieren rund fünf Mal so viel Zeit in die Vorbereitung auf einen neuen Kurs. Auch das Ablaufen der Strecke ist für mich und meine Ingenieure in diesen Fällen sehr wichtig."

Frage: "Welche Kurven verdienen besondere Aufmerksamkeit?"
Alonso: "Ich finde, die Kurven 11, 12 und 13 sehen sehr interessant aus. Ich erinnere mich, als ich diese Passage das erste Mal auf der Karte sah, musste ich sofort an die Kurve-10-Schikane in Singapur denken. Darüber hinaus scheinen die Bremszonen vor den Kurven 8 und 11 die besten Überholmöglichkeiten zu bieten."

Frage: "Wie lange dauert der Lernprozess auf einer neuen Strecke?"
Alonso: "Gar nicht lange. Wenn wir das erste Mal in den Rennwagen steigen, haben wir durch das Kartenstudium bereits eine sehr gute Vorstellung von dem Kurs."

"Nach drei oder vier Runden weißt du dann, wie genau die Ideallinie aussieht und wo die Bremspunkte sind. Nach spätestens fünf Runden sitzt eigentlich alles. Du musst danach selbstverständlich trotzdem so viel wie möglich fahren, um weiter Selbstvertrauen aufzubauen."

"Du merkst dir immer mehr Details, um wirklich das Optimum herausholen zu können. Im Normalfall sind die letzten Runden des Rennens am Sonntag deine besten des gesamten Wochenendes, denn bis dahin ist dir alles in Fleisch und Blut übergegangen."

Fotoquelle: xpb.cc

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