Die Scheichs können stolz darauf sein, was sie auf die Beine gestellt haben

Formel 1 2009

— 28.10.2009

Abu Dhabi: Die modernste Formel-1-Strecke der Welt

Vorschau: Weil in Abu Dhabi nicht nur Öl sprudelt, sondern auch Geld, entstand dort die vielleicht beeindruckendste Rennstrecke der Welt

Wer die Internetseite des Yas-Marina-Circuits auf der gleichnamigen Yas-Insel öffnet, der wird mit folgendem Slogan dazu eingeladen, sich auch das sportlich bedeutungslose Finalrennen dieser Saison nicht entgehen zu lassen: "Join the Party!" Tatsächlich freut sich die Formel-1-Gemeinde auf den vielleicht beeindruckendsten Event ihrer Geschichte, denn was man sich in Abu Dhabi einfallen hat lassen, sprengt alle bisherigen Dimensionen.

Im Februar 2007 wurde die Welt erstmals darauf aufmerksam gemacht, dass in Abu Dhabi, dem größten der sieben Emirate der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), etwas Großes passieren könnte. Kimi Räikkönen und Co. kamen damals in den Mittleren Osten, um den Appetit der Bevölkerung auf den Motorsport anzuheizen. Die Veranstaltung sorgte weltweit für Schlagzeilen und motivierte vor allem die zahlungskräftigen Scheichs, noch mehr Geld in ihr ohnehin schon ehrgeiziges Grand-Prix-Projekt zu investieren.

Geld spielt keine Rolle

Wirtschaftskrise hin, Wirtschaftskrise her: Geld scheint im Mittleren Osten nach wie vor keine Rolle zu spielen. Denn während der Rest der Welt in praktisch allen Bereichen den Gürtel enger schnallen muss, kam man in Abu Dhabi auf die einmalige Idee, dass man doch eine ganze Insel entwickeln könnte. Für die Kleinigkeit von 40 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 27 Milliarden Euro) erhielt eine Firma namens Aldar Properties PJSC den Auftrag, auf 2.500 Hektar den spektakulärsten Freizeitpark zu errichten, den es gibt.

Als Aldar im Februar 2007 nach der Formel-1-Demonstration anrückte, war die Yas-Insel noch wüst und leer - aber selbst der liebe Gott hätte das Gelände wohl kaum imposanter bebauen können. Bis zu 45.000 Mitarbeiter schufen eine eigenständige kleine Welt mitten in Abu Dhabi - und mittendrin die modernste Formel-1-Strecke aller Zeiten. Alleine am Yas-Marina-Circuit arbeiteten bis zu 14.600 Mitarbeiter gleichzeitig.

Die involvierten Projektzahlen kann man als Normalsterblicher kaum noch realisieren: In 35 Million Mannstunden wurden 1,6 Millionen Kubikmeter Erdreich verschoben, 720.000 Quadratmeter Asphalt und 225.000 Kubikmeter Beton verbaut, 25 Kilometer Kabel verlegt, ein 17 Kilometer langes Drainagesystem - ganz abgesehen von 430.000 Quadratmetern Grünflächen, die gestaltet und mit 5.000 Bäumen bepflanzt werden mussten. Dazu kommen 40 Kilometer Randsteine.

Das alles geschah im Endeffekt nur, um für 20 Formel-1-Autos eine 5,554 Kilometer lange Rennstrecke zu schaffen, auf der am kommenden Wochenende erstmals gefahren wird. Diese führt gegen den Uhrzeigersinn und beinhaltet 21 Kurven sowie die längste Gerade des Grand-Prix-Kalenders. Zwischen Kurve sieben und acht sowie zwischen Kurve zehn und elf sollten sich die besten Überholmöglichkeiten auftun.

Ähnlichkeit mit Valencia und Melbourne

"Man kann die Strecke mit Valencia vergleichen, was nicht schmeichelhaft ist - nur dass sie in besserer Kulisse stattfindet", zeigt sich 'Motorsport-Total.com'-Experte Marc Surer skeptisch. "Es gibt Überholmöglichkeiten, darauf hat man sehr viel Wert gelegt. Das wird wohl besser sein als in Valencia. Aber das Layout mit den Kurven erinnert grundsätzlich sehr stark an Valencia. Valencia in einer schönen Gegend, so kann man es eigentlich sagen."

"Im Großen und Ganzen ähnelt die Strecke dem Stadtkurs von Melbourne, ist aber weniger wellig", wirft Bruno Senna via 'Auto Bild motorsport' ein - und er muss es wissen, denn ihm war die Ehre vorbehalten, in einem Formel-1-Doppelsitzer die erste Runde auf dem Yas-Marina-Circuit zu drehen. Von einer "absolut vorbildlichen Anlage mit modernsten Facilitys, angefangen von den klimatisierten Garagen bis hin zur Streckenführung, die sehr interessant ist", spricht Mercedes-Sprecher Wolfgang Schattling, der für einen Vortrag bereits auf der Yas-Insel zu Gast war.

"Die Beleuchtungsanlage ist Wahnsinn und stellt Singapur noch in den Schatten. Der Hospitalitybereich ist einmalig. Man kann vor den Organisatoren nur den Hut ziehen", lobt Schattling und verweist auf weltweit einzigartige Merkmale wie die Boxenausfahrt in Tunnelform, die Auslaufzone unter einer Tribüne, durch die die Fans noch näher am Geschehen sitzen als sonst, und die Durchfahrt unter dem Yas-Marina-Hotel, das seinen Gästen wohl ein Gänsehauterlebnis bereiten wird.

"Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Hotel während des Rennens wie die Allianz-Arena in München leuchten darf. Das lenkt dich als Fahrer doch ziemlich ab", meint Senna, der auch die Boxenausfahrt als Gefahrenstelle einschätzt: "Zunächst geht es bergab in den Tunnel, dann linksherum bergauf und zurück auf die Piste. Die Mauern stehen meiner Meinung nach zu nah. Wenn ein Auto am Boxenausgang crasht, ist der komplette Weg versperrt. Da gilt es also, vorsichtig zu sein - besonders mit kalten Reifen. Und: Zwei Autos nebeneinander passen ganz sicher nicht durch den Tunnel!"

Start in der Dämmerung: Das Beste zweier Welten

Eine weitere Besonderheit ist, dass nicht wie sonst üblich um 14:00 Uhr Ortszeit gestartet wird, sondern um 17:00 Uhr. Bei einem voraussichtlichen Sonnenuntergang um 17:43 Uhr am 1. November bedeutet das, dass es in der Dämmerung losgeht und der Zieleinlauf unter Flutlicht erfolgt. Der Veranstalter will auf diese Weise "das Beste aus zwei Welten" präsentieren: Einerseits Abu Dhabi bei Tageslicht, andererseits aber auch beleuchtete Highlights wie eben das Yas-Marina-Hotel.

Doch Surers Begeisterung darüber hält sich in Grenzen: "Ich bin nicht so überzeugt davon. Für mich ist Singapur von der Kulisse und von der Stimmung her etwas Einmaliges. Ich weiß nicht, ob man das noch einmal kopieren kann und ob es der richtige Weg war, die dazu zu zwingen, in den Abend hinein zu fahren. Von der Hitze her ist es natürlich ein Vorteil, aber das ist für mich der einzige Vorteil. Ansonsten finde ich das erzwungen und unnötig."

"Ich bin sehr gespannt auf die ganze Anlage", sagt Nick Heidfeld. "Alle, die schon vor Ort waren, haben sie als gigantisch beschrieben. Ich finde es immer toll, auf eine neue Strecke zu kommen. Der Kurs in Abu Dhabi wird einerseits geprägt durch eine ganze Reihe vorwiegend langsamer und mittelschneller Kurven, andererseits durch zwei sehr lange Geraden. Weil die Strecke auch sehr breit ist, kann man sich wohl auf zahlreiche Überholmanöver freuen."

Die Teams haben im Vorfeld fast alles simuliert, aber: "Die große Unbekannte, die sich nicht berechnen lässt, ist das Verhalten der Reifen auf dem neuen Asphalt. Eine Antwort darauf werden wir erst im Laufe des Wochenendes erhalten. Die Temperaturen werden auch eine große Rolle spielen. Wir rechnen mit weit über 30 Grad." Immerhin: "Es ist trockene Hitze. Im Vergleich zu Malaysia oder Singapur, wo es feuchte Hitze hat, ist das harmlos", relativiert Ex-Formel-1-Pilot Surer.

Komfort steht im Mittelpunkt

Dafür könnte - ähnlich wie in Bahrain - der Wüstensand zum Problem werden. Der feine Staub belastet einerseits die Motoren, die am Saisonende ohnehin schon am Limit sind, und sorgt andererseits dafür, dass der Grip speziell zu Beginn des Wochenendes niedrig sein wird. Senna ist diesbezüglich besorgt: "Am Ausgang der Haarnadel bin ich bei Filmaufnahmen mit niedriger Geschwindigkeit etwas von der Strecke abgekommen und hatte im dritten Gang noch durchdrehende Räder! Überholen wird also nicht leicht."

Indes hat Surer, der bekanntlich nicht nur 'Motorsport-Total.com'-Experte ist, sondern auch für die Fernsehkollegen von 'Sky' arbeitet, von den TV-Boxen, in denen er sich am Wochenende aufhalten muss, "nur Gutes" gehört: "Da versucht man wohl, etwas auf die Beine zu stellen, was konkurrenzlos ist." Angenehm für den Schweizer und seinen Kollegen Jacques Schulz: Genau wie die 70 Boxen für die Teams werden auch die TV-Boxen vollklimatisiert sein.

Doch der Komfort soll nicht auf die in der Formel 1 arbeitenden Menschen beschränkt bleiben, sondern es wurden auch alle 50.000 Zuschauersitzplätze vollkommen überdacht - nicht etwa als Regenschutz, sondern vielmehr als Schattenspender. Auch das gibt es auf keiner anderen Rennstrecke. Wer bereit ist, ein paar Euro mehr auf den Tisch zu legen als anderswo, der kann sogar vom Yas-Marina-Hotel direkt über eine Brücke in den Paddockbereich gelangen.

Auf der Yas-Insel gibt es noch sechs weitere Hotels, eine Dragsterstrecke, eine Fahrschule und einen Jachthafen. Doch solche Attraktionen hat heute jede neue Grand-Prix-Piste zu bieten. Daher ging Entwickler Aldar auch hier einen Schritt weiter - und errichtete quasi als "Rahmenprogramm" mal eben einen Ferrari- und Warner-Bros.-Themenpark, einen Wasserpark, ein Einkaufszentrum, Golfplätze und zahlreiche andere Freitzeitangebote. Der 60 Meter hohe Sonnenturm wird mit Solarenergie gespeist und ist als Aufenthaltsort für Ehrengäste geplant. Geld spielt keine Rolle.

Wikipedia: Abu Dhabis Geschichte

Abu Dhabi ist die Hauptstadt und mit 1,6 Millionen Einwohnern auf 67.340 Quadratkilometern das größte der sieben VAE. Das Emirat wurde 1791 als Siedlung nahe einer Süßwasserquelle vom Beduinenstamm der Bani Yas unter Schachbut bin Dhiyab gegründet, nachdem sie von seinem Vater Dhiyab bin Isa entdeckt worden war. Sie verlegten ihren Hauptsitz nach Abu Dhabi. Grund war die zunehmende Expansion der Wahhabiten aus dem Nadschd, die sich auch gegen die Beduinen an der Golfküste richtete. 1833 löste sich Dubai unter dem Clan der Al Maktum vom Emirat Abu Dhabi.

Unter Scheich Zayed bin Khalifa (1855 bis 1908) begann der Aufstieg des Emirats. Ihm gelang die Wahrung der Souveränität gegenüber dem britischen Machtanspruch. Abu Dhabi entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum des Perlenhandels. Die nach seinem Tod ausbrechenden Machtkämpfe wurden erst unter Scheich Schachbut (1928 bis 1966) beendet. Allerdings brach 1930 mit der Einführung der japanischen Zuchtperlen die Perlenfischerei als wichtiges wirtschaftliches Standbein für das Land zusammen.

Erst mit Beginn der Erdölförderung und der Ablösung Schachbuts durch seinen Bruder Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan (1966 bis 2004) konnte sich die Wirtschaft des Emirates wieder entwickeln. Am 2. Dezember 1971 entließ Großbritannien die Staaten der sogenannten "Waffenstillstandsküste", zu denen auch Abu Dhabi gehört, in die Unabhängigkeit. Unter Führung des Emirats Abu Dhabi wurden die VAE aus Abu Dhabi, Dubai, Schardscha, Adschman, Umm al-Qaiwain und Fudschaira gegründet. Am 10. Februar 1972 trat Ra's al-Chaima als siebentes und letztes Mitglied der Föderation bei.

Wikipedia: Abu Dhabis Wirtschaft

Abu Dhabi ist das wohlhabendste Emirat der VAE, sowohl gemessen am Bruttonationaleinkommen als auch am Pro-Kopf-Einkommen. Das Emirat verfügt über zehn Prozent der weltweiten Erdölreserven. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 63.000 US-Dollar und ist damit das dritthöchste der Welt nach Luxemburg und Norwegen. Abu Dhabi plant 29 Prozent aller künftigen Projekte der Region des Golfkooperationsrates und spielt in der Weltwirtschaft eine zunehmend wichtige Rolle. Am 1. Januar 1974 führte Abu Dhabi eine Teilverstaatlichung der Ölwirtschaft durch. Der Staat Abu Dhabi beließ den produzierenden Gesellschaften 40 Prozent. Dies gilt als Grundlage des Reichtums.

Der staatliche Investmentfonds des Emirats, die Abu Dhabi Investment Authority (ADIA), ist mit einem Gesamtwert von 875 Milliarden US-Dollar der weltgrößte eigenständige Fonds gemessen am Gesamtinvestitionsvolumen. Hier werden fast alle Einnahmen aus den staatlichen Erdölvorkommen in einer Art Mega-Investmentfonds gesammelt und im In- und Ausland investiert. Die inzwischen aufgelaufenen Werte sind so groß, dass sich das Emirat Abu Dhabi mühelos in die internationalen Finanzströme einklinken kann.

Geleitet wird der einflussreiche ADIA-Rat von Scheich Khalifa bin Zayid Al Nahyan, dem Herrscher des Emirats Abu Dhabi und gleichzeitig Staatsoberhaupt der Vereinigten Arabischen Emirate. Darüber hinaus gibt es noch die eher themenorientierten Staatsfonds Mubadala Development Company (MDC) und International Petroleum Investment Company (IPIC) sowie Aabar Investments PJSC, dem größten Teilhaber des Daimler-Konzerns.

Nachhaltigkeit und Benimmregeln

In den vergangenen Jahren konzentriert sich das Emirat auf ein wirtschaftliches Diversifizierungsprogramm, um die Abhängigkeit von Öl und Erdgas zu reduzieren. Dieses konzentriert sich auf Industrie, Immobilien und Einzelhandel, vor allem aber auf den Tourismus. Ab 2008 wird westlich des internationalen Flughafens die Ökostadt Masdar gebaut. Die international geplante - möglichst autarke - Planstadt für 50.000 Bewohner wird vollständig auf erneuerbare Energien setzen und als Kern eine Universität beherbergen, die sich als erste Hochschule der Welt völlig dem Thema Nachhaltigkeit widmen soll.

Zu den lokalen Benimmregeln gehört in Abu Dhabi das Verbot des Austauschs von Zärtlichkeiten zwischen Erwachsenen in der Öffentlichkeit - Händchenhalten ist auch für Eheleute strafbar und kann sogar mit Inhaftierung enden. Die Lizenz zum Alkoholausschank ist Hotelrestaurants vorbehalten, Trunkenheit wird geahndet. Am Freitag, dem heiligen Tag, haben die Geschäfte eingeschränkte Öffnungszeiten. In Sachen Trinkgeld erwarten Taxifahrer, dass aufgerundet wird, Kellner rechnen mit zehn Prozent.

Das sagt David Coulthard über die Strecke:

"Als ich die Gelegenheit hatte, diese Rennstrecke zu befahren, wurde ich davon überrascht, dass sie aus zwei unterschiedlichen Pistenteilen zusammengesetzt ist. Die erste Hälfte, die von Kurve eins bis zu Kurve neun reicht, ist eine typische neue Rennstrecke. Zunächst führt ein schneller Streckenabschnitt von der ersten Kurve bis zur vierten - einer engen Haarnadelkurve, die im wahrsten Sinne des Wortes unter einer Tribüne liegt, was den Zuschauern eine großartige Übersicht bietet. Die 1,2 Kilometer lange Gegengerade sollte Windschattenspielchen und Überholmanöver möglich machen."

"Der zweite Streckenteil hat den Charakter eines echten Stadtkurses. Man kommt in einen Streckenabschnitt, der durch eine Serie rechtwinkliger Rechts- und Linkskurven hin zu einem Hotel und unter ihm hinweg führt. Am Ende der Runde geht es durch eine mittelschnelle Kurve zurück auf die Start- und Zielgerade."

"Die Anfahrt an die Boxen stellt eine große Herausforderung dar und der Rückweg auf die Piste ist vergleichbar schwierig - er führt durch einen Tunnel unter der Rennstrecke. Die Fahrer werden es bei den Boxenstopps bei der An- und der Abfahrt schwer haben."

"Die Gebäude bei Start und Ziel sind großartig. Es gibt klimatisierte Boxen, was die Arbeit ein wenig erleichtern wird. Da es generell heiß und schwül sein kann, ist es eine zusätzliche Hilfe, dass das Rennen abends stattfindet, wenn es nicht mehr ganz so heiß ist. Meiner Meinung nach wird die Dämmerung den Zuschauern vor Ort und am TV deutlicher vor Augen geführt als den Fahrern, die keinerlei Probleme haben werden, da das Flutlicht die Piste gründlich ausleuchtet."

Fotoquelle: ADMM

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