Red Bull setzt trotz aller Gerüchte weiterhin auf Renault-V8-Motoren

Formel 1 2009

— 02.11.2009

Red Bull entscheidet sich für Renault

Weil Red Bull nicht länger auf Mercedes warten kann, wird das Team von Sebastian Vettel auch 2010 mit Renault-Power an den Start gehen

Kaum ist die Saison 2009 zu Ende, werden die ersten Fragezeichen für 2010 aus der Welt geräumt: Nach monatelangen Gesprächen hat sich Red Bull in der Motorenfrage endlich entschieden. Laut der Fachpublikation 'auto motor und sport' wird das österreichisch-britische Team weiterhin mit Renault zusammenarbeiten.

Danach sah es lange Zeit nicht aus: Bereits im September hatte sich "Oberbulle" Dietrich Mateschitz mit der Begründung der "motorischen Unterlegenheit" vom WM-Titel verabschiedet. Der Österreicher rechnete damals nicht damit, mit den acht vorgesehenen Motoren über die Runden zu kommen, doch Renault legte sich kräftig ins Zeug und schaffte das Wunder - und das sogar mit einem Sieg des akut gefährdeten Sebastian Vettel beim Saisonfinale in Abu Dhabi.

Die Entscheidung pro Renault dürfte bereits vor dem gestrigen Rennen gefallen sein, obwohl Teamchef Christian Horner am Abend noch mitteilte: "Wir müssen in der Tat bald zu einem Abschluss kommen. Ich gehe davon aus, dass das bald der Fall sein wird. Wir müssen das Auto auf Basis bestimmter Parameter designen. Wir werden die Erfolge, die wir mit Renault erreicht haben, aber sicher nicht ignorieren."

Gegen Wunschpartner Mercedes sprach letztendlich die lange Wartezeit. McLaren wird gegen den Red-Bull-Deal zumindest so lange sein Veto einlegen, bis die Situation um einen werksseitigen Wechsel von Mercedes zu Brawn geklärt ist. Das soll noch im November geschehen, doch Starkonstrukteur Adrian Newey wollte nicht länger warten. Gegen die Variante Cosworth sprach, dass man mit einem Wiedereinsteiger ein Risiko eingegangen wäre.

Fotoquelle: xpb.cc

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