In einem Top-Team will Rosberg zur Spitze der Formel 1 aufschließen

Formel 1 2009

— 02.11.2009

Rosberg: "Ich war nie neidisch auf Vettel"

Nico Rosberg galt lange Zeit als deutscher Hoffnungsträger Nummer eins in der Formel 1 - wurde nun aber in diesem Status von Sebastian Vettel überrundet

Nico Rosberg hat zwar eine gute Saison hingelegt, im Formel-1-Imagebarometer aber an Boden verloren. Andere Fahrer seiner Generation haben ihn überholt und die Hamiltons, Vettels und Kubicas der Formel 1 haben anders als der Williams-Pilot auch schon Rennen für sich entscheiden können.

"Die anderen hatten schon das beste Auto und ich noch nicht, daher muss ich gelassen bleiben. Das wird noch kommen. Aber es wäre schon schön, wenn ich bald gewinnen würde", erklärte der Sohn von Keke Rosberg in einem Interview mit dem Internetportal 'Spox'. Nico Rosberg wird mit einem Cockpit bei Brawn in Verbindung gebracht und sagt deshalb selbstbewusst: "Ich denke, ich werde nächstes Jahr eine gute Chance haben zu gewinnen."

Siege sind auch nötig, will er denn in der Öffentlichkeit aus dem Schatten des gehypten Sebastian Vettel treten. Während Vettel stets mit Michael Schumacher verglichen wird, muss sich Rosberg dem Vergleich mit Vettel stellen, auch wenn er gegenüber 'Spox' erklärt: "Ich möchte mich nicht unbedingt mit Sebastian vergleichen und war auch nie neidisch. Wenn ich weiß, dass ich das Beste aus meinem Wagen herausgeholt habe, kann ich auch sehr zufrieden sein. Vor allem bin ich von mir selbst überzeugt."Dennoch liegt zwischen "von sich selbst überzeugt sein" und "überzeugend zu sein" immer noch ein kleiner, aber durchaus bedeutender Unterschied. Bei aller Polemik darf aber nicht vergessen werden, dass Rosberg faktisch seine beste Formel-1-Saison absolviert hat. "Es war ganz bestimmt mein bestes Jahr", sagt auch der Pilot selbst. "Ich habe viel Erfahrung gesammelt, mich selbst gesteigert und hatte auch ein gutes Auto, das immer konstant und recht schnell war. Das hat natürlich geholfen."

Nico Rosberg muss nun nach den Lehrjahren bei Williams im kommenden Jahr zeigen, dass er bereit ist, sein Meisterstück in einem konkurrenzfähigen Auto abzuliefern und endlich seinen ersten Grand-Prix-Sieg feiern. Dann wird er auch irgendwann nicht mehr mit Sebastian Vettel verglichen werden sondern, wenn es gut läuft, mit einem Michael Schumacher. Und das ist ein Vergleich, der jeden Formel-1-Fahrer adelt.

Fotoquelle: xpb.cc

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