Neue Dimension: In Abu Dhabi wurde die modernste Strecke der Welt gebaut

Formel 1 2009

— 03.11.2009

Yas-Marina-Circuit soll Gewinn erwirtschaften

Die teuerste Rennstrecke der Welt, Abu Dhabis Yas-Marina-Circuit, hat vom Scheich den Auftrag erhalten, Gewinn zu erwirtschaften

Dank der Ölmilliarden und geschätzten Investitionen von einer Milliarde Euro alleine für die Rennstrecke konnte in der Wüste von Abu Dhabi eine Oase für Rennsportenthusiasten entstehen. Zählt man das Drumherum der Rennstrecke noch mit dazu, also den Ferrari-Themenpark, den Warner-Bros.-Themenpark, das Einkaufszentrum und den Golfplatz, liegen die Investitionen bereits im zweistelligen Milliardenbereich.

Lohnen sich diese Investitionen? Daran kann man berechtigte Zweifel hegen, schließlich gastiert die Formel 1 nur einmal im Jahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Selbst wenn das Rennen wie in diesem Jahr jedes Mal mit 50.000 Zuschauern ausverkauft ist, wird viel Wüstensand über das Scheichtum hinwegwehen müssen, bis das Yas-Marina-Projekt in der Gewinnzone landet.

"Mein Auftrag ist es, Geld zu machen", erklärt Streckenchef Richard Cregan, was von ihm in Abu Dhabi erwartet wird. "Yas Marina soll auch aus finanzieller Sicht ein Erfolg werden." Momentan ist Khaldoon Khalifa al Mubarak, der für das Projekt verantwortlich zeichnet und in Europa spätestens seit der Übernahme des englischen Fußballklubs Manchester City bekannt ist, mit der Entwicklung des Motorsportkomplexes zufrieden.

Zwei Fragen werden für den Erfolg des Projekts entscheidend sein: Gelingt es, auch außerhalb des Formel-1-Rennens entsprechend viele Besucher durch die Attraktionen im Umfeld des Kurses an die Strecke zu bekommen, und wird sich die hohe Nachfrage, die zum Auftakt-Grand-Prix herrschte, verstetigen lassen? Istanbul und Schanghai sollten dem Golfstaat als warnendes Beispiel dienen.

"Viele neue Grands Prix fallen in der Zuschauergunst nach dem ersten Jahr ab", bestätigt Cregan bekannte Tatsachen. "Aber wir haben mit unseren Attraktionen weitaus mehr anzubieten, sodass wir das kompensieren können. Wir haben bereits jetzt viele Anfragen für Eintrittskarten und Hotelzimmer für kommendes Jahr, sodass wir glauben, im nächsten Jahr ähnlich erfolgreich zu sein."

Fotoquelle: xpb.cc

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