Renault ist der nächste Wackelkandidat, was das Formel-1-Engagement angeht

Formel 1 2009

— 05.11.2009

Formel-1-Welt bangt nun um Renault

Nach dem Ausstieg von Toyota wackelt nun mit Renault der nächste Hersteller in der Formel 1 - Entscheidung soll Ende der Woche bekannt gegeben werden

Die Formel-1-Saison 2009 ist gerade zu Ende gegangen, da jagt eine Hiobsbotschaft die nächste: Zuerst gab Bridgestone per Ende 2010 seinen Ausstieg als exklusiver Reifenlieferant für alle Teams bekannt, dann verkündete Toyota den sofortigen Rückzug. Nun bangt die Formel-1-Gemeinde auch noch um Renault.

Wie berichtet fand gestern in Paris eine Vorstandssitzung statt, zu der auch die beiden Formel-1-Teamchefs Jean-François Caubet und Bob Bell eingeladen waren. Dabei dürfte eine Entscheidung zum weiteren Engagement im Grand-Prix-Sport gefallen sein, doch wie diese ausgefallen ist, wurde bisher nicht öffentlich kommuniziert. Angeblich soll dies Ende der Woche geschehen - erst nach der Präsentation eines emissionsarmen Serienmodells.

Vor dem gestrigen Meeting hatte sich Caubet noch optimistisch gezeigt, dass sein Arbeitgeber nicht aussteigen werde: "Wir haben unsere Fahrer bereits unter Vertrag genommen, das Budget ist abgesegnet und wir sind in die Weltmeisterschaft eingeschrieben. Die Saison 2010 hat bereits begonnen", wird der Franzose von der Sporttageszeitung 'L'Équipe' zitiert.

Die Vorgabe von Konzernchef Carlos Ghosn sei, das Team wieder "auf ein gutes Niveau" zu bringen: "Wir werden 2010 nicht Weltmeister werden, aber wir sind guter Dinge, dass wir stark verbessert auftreten werden." Ein Hoffnungsträger ist der erste Fahrer, der bereits bekannt gegeben wurde: Robert Kubica. Der Pole war Wunschkandidat der Teamführung und soll als neue Nummer eins für Furore sorgen.

In den vergangenen Wochen waren immer wieder Gerüchte über einen möglichen Teilverkauf des Formel-1-Teams aufgetaucht. Derzeit vernehmen wir aus Branchenkreisen unterschiedliche Signale. Die Gerüchte überschlagen sich in den Medien, doch nach dem Schock des Toyota-Ausstiegs bleibt derzeit noch die Hoffnung, dass sich Renault zur Königsklasse bekennen wird. Sollte sich Renault zurückziehen, würden nur noch Ferrari und Mercedes als Automobilhersteller übrig bleiben.

Fotoquelle: Renault

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