Jarno Trulli muss sich für nächstes Jahr nach einem neuen Job umsehen

Formel 1 2009

— 05.11.2009

Trulli von Toyota-Entscheidung nicht überrascht

Jarno Trulli nimmt Stellung zum Formel-1-Ausstieg von Toyota - Christian Klien und Jacques Villeneuve mögliche Teamkollegen bei Lotus

Einer, für den die Entscheidung des Toyota-Konzerns, mit sofortiger Wirkung aus der Formel 1 auszusteigen, direkte Konsequenzen hat, ist Jarno Trulli. Der Italiener hätte auf Wunsch von Teamchef Tadashi Yamashina auch 2010 für die Japaner an den Start gehen sollen, muss sich nun aber einen neuen Arbeitgeber suchen.

Ganz unvorbereitet trifft ihn der Rückzug aber nicht: "Die Entscheidung überrascht mich nicht, auch wenn das kein echter Trost ist, vor allem nicht für die vielen Menschen im Team, mit denen ich gut ausgekommen bin und mit denen ich hoffentlich in Zukunft irgendwann einmal wieder zusammenarbeiten werde", wird Trulli von 'Autosport' zitiert. Eine Rückkehr in die Formel 1 schließt Toyota bekanntlich nicht dauerhaft aus.

Wie es mit dem italienischen Routinier weitergehen wird, steht noch in den Sternen. Bereits seit Wochen wird er mit dem Lotus-Team um den früheren Toyota-Chefkonstrukteur Mike Gascoyne in Verbindung gebracht. Auch bei Renault wird noch ein zweiter Fahrer neben Robert Kubica gesucht. Wo es Trulli letztendlich hinverschlagen wird, ist jedoch weiterhin offen.

Seinen NASCAR-Test für Waltrip in dieser Woche sollte man jedoch nicht überbewerten, denn: "Es ist nur ein Test, auch wenn ich mir alle Türen offen halten möchte. Es gibt einige Angebote, die ich gerade studiere, aber ich werde mich erst nach dem Toyota-Motor-Festival in Fuji am 22. November entscheiden."

Bei Lotus ist er jedenfalls Wunschkandidat: "Er ist einer derjenigen, die wir haben möchten", bestätigt Gascoyne gegenüber 'Autosport'. "Jarno war auf eine Runde schon immer sensationell. Das ist für ein neues Team besonders wichtig, um am Samstag zu wissen, wo man steht. Jarno kann einem das geben." Und: "Wir sehen uns nach zwei Fahrern mit Erfahrung um. Bezahlfahrer oder neue Fahrer wollen wir nicht. Wir halten das für sehr wichtig."

Neben Trulli stehen auch Christian Klien und Jacques Villeneuve auf der Liste der möglichen Fahrer für das malaysische Nationalteam mit dem britischen Traditionsnamen. Gascoyne traf sich in Abu Dhabi mit den beiden, verschaffte sich einen Eindruck und kündigt eine baldige Entscheidung an: "Hoffentlich noch im November", sagt er.

Fotoquelle: xpb.cc

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