Schumacher-Männer unter sich: Vater Rolf mit Rekordweltmeister Michael

Formel 1 2009

— 06.11.2009

Ein Koffer voller Geld für Papa Schumacher

Michael Schumacher packte einst sein erstes in der Formel 1 verdientes Geld in einen Koffer und übergab diesen zum Dank seinem Vater Rolf

Heute ist Michael Schumacher ein Multimillionär, der nie wieder arbeiten muss. Aber das war nicht immer so: Bevor der Deutsche im Motorsport und vor allem in der Formel 1 zum Superstar wurde, war er nur ein Kerpener Junge aus einfachen Verhältnissen. Sein Vater Rolf arbeitete an der Kartbahn in Kerpen-Manheim mit und verdiente damit die Brötchen der Familie.

Schumacher sen. musste viele Opfer bringen, um seinem Sohn eine Motorsportkarriere zu ermöglichen, schließlich ist selbst der Kartsport schon eine recht teure Angelegenheit. Zwar wurde an allen Ecken und Enden gespart, doch der Heilsbringer in Form von Manager Willi Weber nahm sich erst viel später der jungen Karriere an. Trotzdem unterstützte Rolf Schumacher seinen ersten Sohn bedingungslos - und später dann auch dessen Bruder Ralf.

Erst 1989 traf Schumacher jun. auf Weber, 1991 stieg er in die Formel 1 ein. Mit 21 verdiente Schumacher seinen ersten großen Bonus. Den ließ er bar in einen Koffer packen, um ihn seinem Vater übergeben zu können: "Meine Familie steckte damals tief in Schulden", erinnert sich der heutige Rekordweltmeister gegenüber der 'Times of Oman'. "Ich gab meinem Vater diesen Geldkoffer. Er konnte es nicht glauben. Das war etwas sehr Besonderes."

Seither hat sich vieles geändert - aus dem jungen Burschen von damals ist ein weltweiter Superstar geworden, der in der Schweiz lebt, weil er sich in Deutschland nicht mehr frei bewegen kann (und wohl auch aus steuerlichen Gründen). Die Eidgenossen sind dafür bekannt, die Privatsphäre ihrer prominenten Mitbürger zu respektieren, dennoch wird es für Schumacher immer schwieriger, die eigenen vier Wände zu verlassen.

"Es hat schon einige sehr beängstigende Momente gegeben, als ich in der Öffentlichkeit war. Viele Leute wollen nahe an mich ran. Das ist nur Leidenschaft, aber ich kann dabei verletzt werden. Daher bin ich heutzutage sehr vorsichtig, wenn ich einfach mal raus will", so der 40-jährige Familienvater, der am liebsten in den USA Urlaub macht, weil die Formel 1 dort nicht sehr populär ist und er daher in den meisten Städten unerkannt bleibt.

Fotoquelle: xpb.cc

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