Sebastian Vettel war gestern zu Gast bei 'Wetten, dass..?' in Braunschweig

Formel 1 2009

— 08.11.2009

Vettel nimmt Gottschalk auf den Arm

Mit seinem sympathischen Auftritt bei 'Wetten, dass..?' eroberte Sebastian Vettel das Publikum in Braunschweig und vor den TV-Geräten im Sturm

Eine Woche nach seinem umjubelten Sieg beim Saisonfinale der Formel 1 hatte Sebastian Vettel seinen nächsten großen Auftritt - diesmal zwar nicht auf der modernsten Rennstrecke der Welt in Abu Dhabi, sondern nur in der Braunschweiger Volkswagen-Halle. Der 22-Jährige war gestern Abend einer der Gäste der beliebten TV-Show 'Wetten, dass..?' im 'ZDF'.

Vettel rollte mit seinem Grand-Prix-Renner auf die Bühne, bekam den Donut dann aber nicht so hin, wie er sich das vorgestellt hatte: "Das ging ein bisschen in die Hose da vorne", grinste der Vizeweltmeister. "Das erste Mal bin ich gerade raus und dann rechtsrum. Jetzt habe ich mir gedacht, ich fahre nach rechts und mache dann linksrum, damit es schöner aussieht, aber es war so glatt, ich kam praktisch in der Mitte rein und dann hat es nicht mehr gereicht."

Scharmützel zwischen Gottschalk und Vettel

Schlagfertiger Konter von Moderator Thomas Gottschalk: "Ihr seid schon gewohnt, dass ihr sofort in der Pressekonferenz erklären müsst, warum es nicht so gelaufen ist, wie es hätte laufen sollen!" Später fragte Gottschalk: "Schwindelgefühle, Ängstlichkeit oder so, kein Problem?" Was Vettel die Gelegenheit zur Retourkutsche gab: "Nein, das ist nicht so schlimm. Es sah schlimmer aus, als du da am Boden gelegen hast..."

"Das würden ja 30 Millionen Leute auf 'YouTube' sehen, wenn du mich live im Fernsehen umgesemmelt hättest", grinste Gottschalk - und Vettel antwortete: "Oder - man wird ja nicht jünger - wenn du nicht mehr hochgekommen wärst!" Der junge Deutsche, leger in weißes Hemd, dunkle Lederjacke und Bluejeans gekleidet, erntete für seine Erfolge in dieser Saison und für seinen spitzbübischen Charme immer wieder Applaus vom Publikum.

Gottschalk ("Kai Ebel ist der einzige Mann im Fernsehen, der noch schlimmer angezogen ist als ich") bat später auch TV-Moderatorin Nazan Eckes auf die Couch, die Vettel aus der Formel 1 gut kennt. Die hübsche Brünette stöckelte mit Schuhen mit einem extrem hohen Absatz auf die Bühne. Vettel konnte sich einen weiteren Scherz nicht verkneifen: "Muss man dafür eigentlich versichert sein?" Eckes konterte: "Ich kann damit sogar Autofahren!"

Übrigens war es für den Formel-1-Star nicht der erste Besuch bei 'Wetten, dass..?' - vor einem Jahr war er nach seinem sensationellen Premierensieg auf Toro Rosso in Monza schon einmal Gast auf Gottschalks Couch. Diesmal lernte er dort unter anderem Weltstars wie Robbie Williams, Lady Gaga und John Cusack kennen. Außerdem plauderte er über seine Erfolge in dieser Saison und seinen rasanten Aufstieg.

Dank an die Familie

"Das Ziel, ganz vorne mitzufahren, hatte ich natürlich. Klar ist man unheimlich stolz auf das, was man erreicht hat, gerade zusammen mit der Familie, dass man es so weit geschafft hat", so Vettel. "Aber es ist nicht so, dass man sagt: Ich bin in der Formel 1 und freue mich, da ein bisschen mitzufahren! Man will dann schon ganz vorne mitfahren. Das war dieses Jahr das erste Mal der Fall. Leider hat es nicht ganz gereicht, aber unterm Strich gab es viel Positives."

Dankbar zeigte er sich gegenüber seiner Familie, ohne die er es wohl nie in die Formel 1 geschafft hätte: "Wenn man als kleiner Junge den Traum hat, Rennfahrer zu werden, und die Eltern einem nicht helfen, dann ist das ziemlich schwierig. Ich glaube, es ist wie in jedem anderen Sport auch, ob nun Motorsport oder Fußball: Wenn man die gesunde Unterstützung von den Eltern nicht hat, dann ist es schwierig", erklärte der Heppenheimer.

Zum Thema Geld sagte er mit einem Augenzwinkern: "Man kommt schon über die Runden - ich will mich nicht beschweren. Es ist wie überall: Es gibt welche, die verdienen sehr, sehr viel Geld, manche gutes Geld und andere vielleicht weniger, aber unterm Strich sollte man zum einen nie vergessen, wo man hergekommen ist, und zum anderen, worum es eigentlich geht. Denn man soll den Spaß an der Sache nie verlieren. Das ist das Schöne am Sport."

"Wenn man sich zwingen und sich überwinden muss, sich ins Auto reinzusetzen, dann ist man auch nicht mehr so gut. Oder wenn man auf den Fußballplatz muss und eigentlich gar keine Lust auf das Spiel hat, sondern an die Bar will, um zu versuchen, ein paar Mädels kennen zu lernen. Das ist für mich nicht der primäre Gedanke. Ich habe wirklich Spaß am Fahren", gab der erfolgreiche Red-Bull-Pilot zu Protokoll.

Fotoquelle: xpb.cc

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