Nico Rosberg fuhr sich in seiner vierten Saison ins Formel-1-Rampenlicht

Formel 1 2009

— 09.11.2009

Rosberg: "Diese Saison war sehr wichtig für mich"

Formel-1-Fahrer Nico Rosberg sieht die abgelaufene Saison als "Werbung in eigener Sache" und möchte 2010 endlich nach Rennsiegen greifen

34,5 WM-Punkte konnte Nico Rosberg in den 17 Formel-1-Renen der abgelaufenen Saison erobern und wusste mit seinem Williams-Boliden vor allem durch konstant gute Leistungen zu überzeugen. Jetzt möchte der 24-jährige Youngster den nächsten Schritt machen und zum ersten Mal das oberste Siegerpodest erklimmen. Die Grundlagen dafür hat sich Rosberg 2009 bei Williams erarbeitet.

"Diese Saison war sehr wichtig für mich", sagt der WM-Siebte im Podcast des britischen Traditionsteams. "Ich sah dieses Jahr als Sprungbrett für die Chance, im kommenden Jahr um Rennsiege und vielleicht sogar um die Meisterschaft zu kämpfen. Das hat prima geklappt, weil mir Williams ein recht ordentliches Auto hingestellt hat. So konnte ich einige gute und konstante Fahrten hinlegen."

"Das hat wiederum meinen Wert als Fahrer gesteigert, was überaus wichtig war. Damit bin ich sehr zufrieden", gibt Rosberg zu Protokoll und merkt an: "Natürlich hätten wir nur zu gerne noch besser abgeschnitten. Wir konnten kein Podium erzielen, was etwas unglücklich war. Ich denke, einmal hätten wir es mindestens schaffen können", meint der Deutsche - man denke nur an Singapur.

Beim zweiten Nachtrennen der Formel-1-Geschichte räuberte Rosberg in der Boxenausfahrt über den Kerb hinaus und rutschte über die berüchtigte Weiße Linie hinweg - mit einem möglichen Podium vor Augen. "Leider haben die Dinge nicht zusammengepasst", sagt Rosberg rückblickend. Der 24-Jährige kann sich mit dieser Situation aber gut arrangieren: "Insgesamt war es ein gutes Jahr, wie ich finde."

In seiner vierten Formel-1-Saison habe er sich einmal mehr verbessern können, so Rosberg. Nunmehr sei er den Herausforderungen der "Königsklasse" noch besser gewachsen: "Die Erfahrung hilft dir dabei, mehr Kopfarbeit zu verrichten. Das macht dich auf der Strecke schneller", erklärt der deutsche Rennfahrer, der viel Gefallen an diversen technischen Spielereien gefunden hat.

"Es ist eine schöne Sache, den Kopf einzusetzen und sich Gedanken über die Dinge zu machen, und nicht nur das Talent zu verwenden und einfach Gas zu geben. Denken und analysieren ist der Schlüssel, denn mit den ganzen Knöpfen und der ganzen Technologie kannst du viel machen, um von Runde zu Runde schneller zu sein", sagt Rosberg. "In diesem Bereich habe ich mich enorm gesteigert."

Fotoquelle: xpb.cc

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