Bertrand Baguette fiebert seinem ersten Formel-1-Test schon entgegen

Formel 1 2009

— 11.11.2009

Für Baguette geht ein Traum in Erfüllung

Betrand Baguette wird im Dezember für Renault seinen ersten Formel-1-Test absolvieren - Lohn für den Titel in der Renault-World-Series

Im Rahmen der drei Young-Driver-Days, die jedes Team trotz des Testverbots bis Jahresende absolvieren darf, wird Renault Anfang Dezember in Jerez dem jungen Belgier Bertrand Baguette eine Chance geben. Baguette gewann dieses Jahr die Renault-World-Series (WSbR), in der vor ihm schon Heikki Kovalainen und Robert Kubica triumphiert hatten, und erntete als Preis den Formel-1-Test.

"Das wird ein großartiges erstes Mal für mich. All meine Kindheitsträume gehen damit in Erfüllung, denn das ist das Ziel eines jeden Rennfahrers", so der 23-Jährige mit dem ungewöhnlichen Namen. Dass der WSbR-Champion einen Formel-1-Test geschenkt bekommt, ist schon seit Jahren Tradition, zuletzt konnten Alx Danielsson, Álvaro Parente und Giedo van der Garde diese Chance aber nicht direkt am Schopf packen.

"Dank Renault", erklärt Baguette weiter, "kam ich überhaupt in den Formelsport, denn ich habe ein Renault-Programm in Belgien gewonnen, bei dem im Kartsport nach Talenten gesucht wurde. Seither bin ich schon mit jedem Renault-Formelauto gefahren, angefangen beim Formel Renault 1.6 über den Formel Renault 2.0 bis hin zum Formel Renault 3.5. Der Formel-1-Renault R29 ist jetzt der Abschluss dieser Treppe!"

"Die ersten paar Runden im Formel 1 müssen unglaublich sein - mit einem leichteren und leistungsstärkeren Auto, das phänomenale Kurvengeschwindigkeiten schafft. Ich muss erst noch alles kennen lernen - nicht nur das Auto, sondern auch das neue Umfeld, viele neue Parameter, eine andere Arbeitsweise. Nur die Strecke in Jerez wird mir schon bekannt sein", sagt Baguette vor seiner Formel-1-Premiere.

Der WSbR-Champion bereits sich seit Tagen intensiv auf die Herausforderung in Jerez vor, weil die Fliehkräfte in der Formel 1 ganz andere sind als in anderen Nachwuchsserien. Renault greift ihm dabei auch unter die Arme und stellt ihm das hochmoderne Fitnesszentrum in der Chassisfabrik in Enstone zur Verfügung. Dort kann Baguette unter professioneller Betreuung an seinem körperlichen Zustand arbeiten.

"Das Wichtigste für mich ist nicht die Rundenzeit", stellt er bereits vor dem Test klar. "Für mich geht es darum, mit dem Team zu arbeiten und das definierte Testprogramm professionell zu erledigen. Viel eher als meinen Naturspeed wird man nämlich meine Fähigkeit bewerten, das Handling des Autos zu analysieren und mit den Ingenieuren zu kommunizieren. Ich kann es gar nicht mehr erwarten, aber ich werde Schritt für Schritt machen und es vorsichtig angehen lassen."

Fotoquelle: Renault

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