Adrian Campos und seine Mannschaft blicken zuversichtlich nach vorne

Formel 1 2009

— 14.11.2009

Campos weiterhin voll auf Kurs

Das Campos-Team macht weiter gute Fortschritte, wird den Testbetrieb aber voraussichtlich zunächst nur mit einem Auto aufnehmen

Am Dienstag wurde Nachwuchsfahrer Bruno Senna offiziell als Pilot für den neuen Rennstall von Adrian Campos vorgestellt, doch von den Young-Driver-Days im Dezember wird der Brasilianer nicht profitieren können: Campos hat noch kein fertiges Fahrzeug und wird erst im Februar 2010 mit den Tests beginnen - dann allerdings wohl zunächst nur mit einem Wagen auf dem Kurs in Valencia.

"Bei jedem einzelnen Besuch bei Dallara waren die Fortschritte am Rennwagen deutlich sichtbar", berichtet Teamchef Adrian Campos von der Situation seines Rennstalls - und das erste Auto nimmt nun schon Gestalt an: "Langsam sehen wir das Fahrzeug in seiner richtigen Größe, denn bisher konnten wir die Entwicklung des Autos nur anhand eines Modells im Windkanal beobachten."

Toni Cuquerella bestätigt die Eindrücke seines Teamchefs: "Das Projekt ist weit fortgeschritten und wir haben bereits sämtliche internen Tests der Homologation bestanden. Dallara arbeitet schon seit Monaten unheimlich hart und mit den bisherigen Ergebnissen sind wir hochzufrieden", erläutert Cuquerella - die Daten von Dallara haben es sogar ermöglicht, virtuelle Proberunden zu drehen.

"Dank der schon sehr weit gediehenen Entwicklungsarbeit und den Informationen von Dallara konnten wir bereits erste Simulationen auf fast allen Rennstrecken abfahren, die 2010 einen Formel-1-Grand-Prix austragen", sagt Cuquerella. Dies stimmt auch Teamchef Campos zuversichtlich. Der frühere Formel-1-Fahrer will sein Team im Februar erstmals auf der Rennstrecke in Valencia erleben.

Senna freut sich auf seinen Rennwagen

"Wenn alles nach Plan verläuft, dann werden wir bei Testbeginn im Februar mindestens ein Auto auf die Strecke schicken können. Zwei Wochen später in Montmeló werden es dann aber zwei Fahrzeuge sein", kündigt Campos an. In einem davon wird Bruno Senna sitzen und der Brasilianer freut sich schon sehr darauf: "Ich bin früher schon in Dallara-Rennwagen unterwegs gewesen", so Senna.

"Ich habe vollstes Vertrauen in ihre Arbeitsweise, ihre Erfahrung und die Qualität ihrer Arbeit", gibt der 26-Jährige zu Protokoll. "Ich war angenehm überrascht davon, wie weit die Entwicklung des Fahrzeugs bereits fortgeschritten ist. Im Wagen zu sitzen und bei Dallara einen Sitz angepasst zu bekommen, ist ein weiterer Schritt, um bei den ersten Tests der Formel 1 im Februar bereit zu sein."

Trotz aller Euphorie um sein Renndebüt in der Formel 1 ist sich Senna aber im Klaren darüber, dass für ihn und sein Team die Bäume zunächst nicht in den Himmel wachsen: "Wir sind ein neues Team und werden anfangs möglicherweise zu kämpfen habe", meint der frühere GP2-Fahrer. "Ich gehe aber davon aus, dass wir in unserem ersten Jahr gut abschneiden können, wenn wir so weiter machen."

Fotoquelle: xpb.cc

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