Ken Anderson und Peter Windsor lassen sich von den Gerüchten nicht beeinflussen

Formel 1 2009

— 16.11.2009

FIA-Funktionär: "US F1 wird uns stolz machen"

Nick Craw, der Präsident des FIA-Senats, widerspricht Gerüchten, wonach US F1 2010 nicht in der Formel 1 an den Start gehen könnte

Um das neue US-F1-Team von Ken Anderson und Peter Windsor ranken sich weiterhin jede Menge Gerüchte. Dabei hat das Projekt die jüngste Runde der FIA-Inspektionen problemlos überstanden und auch die Unterstützung von Cosworth erhalten, als der unabhängige Motorenhersteller betonte, dass alle vier neuen Teams 2010 sicher am Start sein werden.

An der FIA-Inspektion in Charlotte teilgenommen hat auch Nick Craw, Präsident des amerikanischen Motorsport-Dachverbandes ACCUS und seit der Amtsübernahme von Jean Todt zudem Präsident des FIA-Senats. Craw ist schon seit vergangenem Jahr genauestens über alle Pläne von Anderson und Windsor informiert und gilt als einflussreicher Befürworter der Idee, wieder ein amerikanisches Team in die Formel 1 zu bringen.

"Im Formel-1-Paddock gibt es viele Gerüchte", sagt er über die negative Berichterstattung in Zusammenhang mit US F1. "Es gibt vielleicht einige Leute, die sich wünschen, dass das US-Team durch den Rost fällt, damit sie selbst ihren Startplatz bekommen. Aber ich war dort, habe zweimal eine komplette Führung mitgemacht, habe ihre CNC-Maschinen mit drei und fünf Betriebsachsen gesehen, wie sie Stücke schneiden. Sie haben einen Autoklav und eine Armee an Ingenieuren."

"Früher beim SCCA (Sports Car Club of America; Anm. d. Red.) sahen wir eine Einschreibung nicht als echt an, bis der Scheck eingegangen und bestätigt war. Einschreibgebühren können nicht zurückerstattet werden. Wenn nach einem Beweis gefragt wird, ob US F1 kommen wird oder nicht, dann sage ich: Sie haben ihre Einschreibgebühr vor zwei Wochen überwiesen. Das waren annähernd 440.000 Dollar. Sie werden da sein und sie werden uns stolz machen", so Craw.

Fotoquelle: Dieter Rencken

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