Es kann losgehen: Felipe Massa sieht seinen Fitnessgrad bei 100 Prozent

Formel 1 2009

— 24.11.2009

Massa warnt Alonso: "Politik ist nicht der richtige Weg"

Felipe Massa will mit seinem neuen Ferrari-Teamkollegen Fernando Alonso konstruktiv zusammenarbeiten - Kartmarathon als erster Härtetest

Felipe Massa will die Winterpause nutzen, um sich bestmöglich für sein Formel-1-Comeback 2010 vorzubereiten. Wie so viele andere Rennfahrer legt er dabei großen Wert auf Fahrpraxis, die er sich zum Beispiel beim Granja Viana 500 holen will, einem Kartrennen über 500 Meilen, in dem der Brasilianer zusammen mit Lucas di Grassi und seinem kleineren Bruder Dudu antritt.

"Ich denke, wir haben eine starke Truppe, die es mit dem Favoritenteam von Rubens Barrichello aufnehmen kann", kommentierte der Ferrari-Pilot seine Chancen auf einen dritten Granja-Viana-Erfolg. Ein durchaus ehrgeiziges Vorhaben, denn im Team des achtfachen Siegers Barrichello fährt unter anderem auch IndyCar-Ass Tony Kanaan.

Der brasilianische Kart-Showdown findet am 4. und 5. Dezember statt und kommt Massa gerade recht. "Viel Go-Kart fahren, an Rennen teilnehmen und mich fit halten", so betitelte der 28-jährige werdende Vater seine konkrete sportliche Winterplanung in einem Interview mit der 'auto, motor, sport'.

Massa selbst sieht sich bereits jetzt wieder bei einhundert Prozent. "Was die Fitness angeht habe ich keine Probleme. Ich kann alles machen, was ich auch vor dem Unfall konnte, und zwar auf dem gleichen Niveau. Auch mental habe ich keine Probleme."

Keine Angst vor Alonso

Das klingt ganz so, als sei auch sein schwerer Unfall auf dem Hungaroring im August 2009 komplett verarbeitet. Dies würde wiederum bedeuten, dass ein ausgeruhter Massa in der Saison 2010 den internen Konkurrenzkampf bei Ferrari aufnehmen kann. Leicht wird dies nicht, denn nach Michael Schumacher und Kimi Räikkönen hat der Vizeweltmeister der Saison 2008 nun mit Fernando Alonso ein weiteres großes Kaliber zum Teamkollegen.

Angst hat er aber keine: "Ein guter Teamkollege ist auch gut für einen selbst", weiß Massa. "Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich nie ein einfaches Leben in der Formel 1 hatte. Ich hatte immer starke Teamkollegen. Ich fühle mich aber in einer guten Position, um zu kämpfen."

Sein Vorteil dabei ist die große interne Wertschätzung bei Ferrari. "Ich weiß, wie man mit dem Team arbeiten muss und Ferrari weiß, wie man mit mir arbeiten muss. Ich weiß, wo es mit der Entwicklung des Autos für die nächste Saison hingeht." Der neue Ferrari-Renner soll Ende Januar 2010 vorgestellt werden.

Bis dahin erwartet Massa von Alonso eine konstruktive Zusammenarbeit: "Das wichtigste ist, dass wir beide daran arbeiten, das bestmögliche Auto auf der Strecke zu haben. Auf der Strecke ist es natürlich immer noch ein Sport. Er versucht vor mir zu sein, ich versuche vor ihm zu sein. Politische Mittel sind nicht der richtige Weg, irgendetwas zu erreichen. Das muss mit Arbeit passieren, und das erwarte ich auch von Fernando."

Fotoquelle: Ferrari

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