Peter Sauber muss sein Team verkleinern, damit der Rennstall einen Fortbestand hat

Formel 1 2009

— 27.11.2009

Sauber: "Der Stellenabbau trifft mich hart"

Peter Sauber muss einige seiner Mitarbeiter entlassen, um in der Formel 1 bestehen zu können - Fahrerfrage noch kein Thema in Hinwil

Das ehemalige BMW Sauber F1 Team ist gerettet. Der frühere Teameigner Peter Sauber machte BMW in der Nacht zum Freitag ein Angebot, das unmittelbar vor Mitternacht akzeptiert wurde - der Rennstall mit Sitz in Hinwil ist wieder ein reines Privatteam, das 2010 mit Ferrari-Motoren ausrücken wird. Dafür braucht es aber erst das Okay der FIA, denn noch hat das Sauber-Team keinen Startplatz.

Dass eine Nachfolgeregelung für den Rennstall gefunden wurde, sorgt indes für große Erleichterung bei den Beteiligten: "Der Fortbestand des Teams hatte erste Priorität", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen im Rahmen einer Pressekonferenz am Schweizer Rennstandort. Die Investoren von Qadbak sind damit aus dem Rennen, nachdem zuletzt einige negative Spekulationen aufgetaucht waren.

"Nach all den Gerüchten war mir klar, dass ich an einem Plan B arbeiten musste", erläutert Sauber die Hintergründe des Deals mit BMW. Eines schmerzt den Schweizer Teamchef allerdings schwer: Nicht alle Mitarbeiter des Rennstalls werden auch 2010 mit von der Partie sein. "Ich habe diesen Schritt nicht unüberlegt gemacht", sagt Sauber, doch das Team müsse sich nun "gesund schrumpfen".

"Der Stellenabbau trifft mich hart, zumal ich langjährige Mitarbeiter entlassen muss. In 36 Jahren habe ich einen Mitarbeiter bisher nie aus wirtschaftlichen Gründen entlassen müssen", gibt Sauber zu Protokoll, sieht in der neuen Ausgangslage seines Rennstalls aber auch eine Chance: "Wir sollten die Situation trotz allem positiv betrachten. Ich bin sicher, dieser neue Abschnitt tut der Formel 1 gut."

Wer im kommenden Jahr im Renncockpit Platz nehmen wird, konnte Sauber noch nicht verkünden: "Darum kümmern wir uns, wenn sicher ist, dass wir den Startplatz kriegen", wird der alte und neue Teameigner vom 'Tagesanzeiger' zitiert. Geldgeber sind bereits einige vorhanden, sagt Sauber: "Es gibt Sponsoren, sonst hätte ich den Sprung ist kalte Wasser nicht gewagt", hält der Schweizer fest.

Fotoquelle: xpb.cc

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