Peter Sauber hat sich auf einen Motorenvertrag mit Ferrari geeinigt

Formel 1 2009

— 29.11.2009

Sauber bestätigt Ferrari-Partnerschaft

Peter Sauber über die Zukunft seines alten und neuen Formel-1-Teams und über die erneute Zusammenarbeit mit Motorenhersteller Ferrari

Nach dem Rückzug von Motorenhersteller BMW und dem Ausstieg des mysteriösen Investors Qadbak wird das Sauber-Team kommende Saison wieder mit Ferrari zusammenarbeiten. Zwischen den beiden Unternehmen gab es bereits zwischen 1997 und 2005 eine Allianz. Diese soll nun wieder aufgefrischt werden.

Die Zusammenarbeit mit Ferrari könnte "nicht besser sein", wird Peter Sauber vom 'Blick' zitiert: "Die Verantwortlichen in Maranello haben großes Vertrauen in unsere Ingenieure bewiesen und ihnen sehr früh alle wichtigen Daten über Motor und Getriebe geliefert. Natürlich hilft es dabei auch, dass bei den Meetings teilweise dieselben Leute am Tisch sitzen, die sich noch aus der Zeit vor 2006 kennen, als wir ja bereits Ferrari-Motoren verwendeten."

Der Schweizer hätte "nie im Traum" daran gedacht, "eines Tages wieder an die Boxenmauer zurückzukehren". Nun geschieht es doch: "Als ich realisierte, dass die Entwicklung rund um den Verkauf in die falsche Richtung lief, habe ich BMW in der Nacht vom letzten Mittwoch auf Donnerstag einen Vorschlag unterbreitet. Es war sozusagen der letzte Schuss. Zum Glück wurde es ein Treffer. Es war ein Vorschlag, von dem ich wusste, dass er für mich tragbar und für BMW akzeptabel ist."

"Die zwei nächsten Meilensteine sind nun, den 13. Startplatz zu bekommen, womit wir in der kommenden Woche rechnen, sowie die Unterzeichnung des Concorde-Agreements", sagt Sauber, der für die Zukunft optimistisch ist: "In den letzten Tagen wurde ich oft gefragt, ob es denn mit 250 Mitarbeitern überhaupt noch möglich sei, ein Topauto zu bauen. Die Antwort ist: Ja, ohne Zweifel. Die Formel 1 ist in einer Phase der Veränderung."

Und weiter: "Die Teamvereinigung FOTA hat Vorgaben definiert, die vor allem die großen Teams zwingt, in den kommenden beiden Jahren die Anzahl Mitarbeiter drastisch zu reduzieren. Das spielt uns ganz klar in die Hände, denn wir haben nicht verlernt, wie man effizient arbeitet und aus begrenzten Ressourcen das Maximum herausholt. Ich habe mir das Windkanalmodell erklären lassen und bin überzeugt: Der Sauber-Ferrari C29 wird gut."

Fotoquelle: xpb.cc

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