Michael Schumacher: Was ist dran an den vielen Comeback-Gerüchten?

Formel 1 2009

— 30.11.2009

Schumacher über Comeback: "Wer weiß?"

Rekordweltmeister Michael Schumacher trägt nicht viel dazu bei, die Spekulationen über seine Rückkehr in die Formel 1 zu entschärfen

Noch will kaum jemand wirklich daran glauben, dass Michael Schumacher mit 41 Jahren noch einmal in die Formel 1 zurückkehren könnte. Doch zumindest geben sich die Beteiligten wenig Mühe, den Gerüchten über einen Wechsel vom Ferrari-Beraterstab ins Mercedes-Werksteam endgültig allen Wind aus den Segeln zu nehmen.

Beim Kartrennen in Florianópolis, das er übrigens gewann, äußerte sich Schumacher erstmals selbst zu den Spekulationen, die die europäische Fach- und Tagespresse seit Wochen auf Trab halten. Von Journalisten danach gefragt, ob er 2010 in die Formel 1 zurückkehren könnte, entgegnete der siebenfache Weltmeister nur: "Wer weiß?" Gleichzeitig bestätigte er, dass die Nackenverletzung, die ein Comeback noch im Sommer verhindert hat, kein Problem mehr darstellt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Schumachers neuer Beratervertrag mit Ferrari laut Recherchen der Kollegen vom 'Express' noch nicht unterschrieben ist, obwohl Schumacher und Ferrari im September bekannt gegeben haben, dass sie eine Vereinbarung bis Ende 2012 getroffen haben. Offenbar handelt es sich dabei bisher nur um eine mündliche Einigung, die einfacher aufgelöst werden könnte als ein unterschriebener Vertrag.

Florianópolis war übrigens nicht nur wegen Schumacher interessant, sondern auch wegen des Renncomebacks von Felipe Massa. Der brasilianische Lokalmatador überzeugte mit einer Aufholjagd vom 18. auf den dritten Platz und sprach anschließend von einer "guten Rückkehr" auf die Strecke: "Ich habe mich schon bei 100 Prozent gefühlt." Über die Leistung von Schumacher sagte er: "Michael ist stark, egal in welchem Rennen!"

Indes fragt man sich in der Szene: Worauf wartet Mercedes? Adrian Sutil hat bei Force India unterschrieben, Kimi Räikkönen wird von Experten bei Citroën in der Rallye-WM gesehen und Nick Heidfelds Entscheidung dürfte nach der Sauber-Rettung unmittelbar bevorstehen. Bleibt neben Schumacher nur noch Robert Kubica, der eine Verzögerung erklären würde, denn der Pole kann aus seinem Renault-Vertrag aussteigen, sollten die Franzosen ihr Werksengagement beenden.

Fotoquelle: xpb.cc

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