Gary Paffett will bei McLaren ein rein britisches Team komplettieren

Formel 1 2009

— 30.11.2009

McLaren: Paffett will der dritte Brite sein

Gary Paffett hofft, dass McLaren seinen Testfahrervertrag verlängert und er neben Lewis Hamilton und Jenson Button das rein britische Team komplettiert

Noch hat McLaren Gary Paffetts Vertrag als Testfahrer für 2010 nicht verlängert, aber der Brite hofft, auch weiter in Diensten des Rennstalls aus Woking zu bleiben. Der 28-jährige Engländer, der in dieser Saison in der DTM bis zum Schluss um den Titel kämpfte , gehört seit 2006 zum Fahrerkader von McLaren. Die Aussicht, nun mit den beiden Weltmeistern Lewis Hamilton und Jenson Button ein rein britisches Team zu bilden, reizt Paffett.

"Es wäre großartig, mit Jenson und Lewis in einem komplett britischen Team zusammenzuarbeiten", sagte Paffett der 'Kent News'. Vor allem der Gedanke ans Heimspiel bringt ihn schon zum Schwärmen: "Der Hype, den es beim Britischen Grand Prix um ein rein britisches Team geben wird ist etwas, das ich unbedingt miterleben möchte."

Paffett kennt beide McLaren-Einsatzpiloten schon seit seiner Jugendzeit, alle drei begannen ihre Karrieren auf dem Buckmore-Park-Circuit in der Grafschaft Kent. Zudem hat Paffett in den vergangenen Jahren eng mit Hamilton bei McLaren zusammengearbeitet.

Die Verpflichtung von Button ist für viele McLaren-Fans ein Leckerbissen. Alle sind gespannt, wie das Duell der beiden britischen Weltmeister in einem Team verlaufen wird. Manch Beobachter rechnet auch mit einem harten teaminternen Konkurrenzkampf. Und was erwartet sich Paffett? "Es ist schwer zu sagen, wie die beiden miteinander arbeiten werden. Sie sind unterschiedliche Fahrertypen und sie haben beide die Weltmeisterschaft gewonnen, aber ich denke, dass sie sehr professionell sind und dass alles passen wird", prognostiziert der Testfahrer.

Als dritter Pilot bei McLaren zu verlängern ist allerdings nicht die einzige Option, die Paffett für 2010 im Blick hat. Mit den neuen Teams bieten sich neue Einsatzmöglichkeiten, die er durchaus prüft. Aber der englische Familienvater gibt sich realistisch. Nach dem Ausstieg von BMW und Toyota gäbe es genug andere Fahrer, die ebenfalls ein neues Cockpit suchen. Deshalb sei wahrscheinlich, dass er seine Rennpraxis weiter in der DTM sammelt.

Fotoquelle: xpb.cc

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