Die FIA hat heute die offizielle Nennliste für die nächste Saison bekannt gegeben

Formel 1 2009

— 30.11.2009

FIA-Nennliste mit zwölf Teams veröffentlicht

Offiziell: Timo Glocks Manor-Team geht als Virgin an den Start - Peter Sauber muss weiter zittern - Red Bull gibt Renault als Motorenpartner an

Das bange Warten für Peter Sauber geht weiter: Zwar hat die FIA heute wie erwartet die offizielle Nennliste für die bevorstehende Formel-1-Weltmeisterschaft veröffentlicht, doch diese enthält trotz des Ausstiegs von Toyota weiterhin keine Startplatzgarantie für den Hinwiler Rennstall. Stattdessen gelten derzeit nur zwölf Teams als offiziell eingeschrieben.

Laut FIA-Mitteilung muss Toyota wegen der im Concorde-Agreement verankerten Verpflichtungen eine Nachfolgeregelung auf die Beine stellen, doch der japanische Automobilhersteller habe bereits signalisiert, dass man das Team in Köln nicht an einen neuen Eigentümer übergeben wird. Es werde daher "zu gegebener Zeit" eine Verlautbarung über den 13. Startplatz geben. Man darf davon ausgehen, dass dieser an Sauber gehen wird - spätestens nach der Sitzung des FIA-Motorsport-Weltrats am 11. Dezember in Monte Carlo.

In der FIA-Nennliste wird Weltmeister Brawn auch weiterhin unter bisherigem Namen und noch nicht als Mercedes-Werksteam geführt, doch dabei handelt es sich lediglich um eine Formalität, auch wenn die Namensänderung von allen anderen Teams abgesegnet werden muss. Fahrergeheimnisse werden allerdings nicht enthüllt, sieht man einmal davon ab, dass Toro Rosso bisher lediglich Sébastien Buemi bestätigt hat, obwohl auch Jaime Alguersuari behauptet, seinen Vertrag bereits unterschrieben zu haben.

Red Bull hat mit Motorenpartner Renault eingeschrieben und wischt damit Gerüchte über einen Wechsel zu Cosworth vom Tisch, während Timo Glocks neuer Arbeitgeber Manor die ohnehin erwartete Namensänderung endgültig vollzogen hat und 2010 dank des neuen Hauptsponsors als Virgin Racing antreten wird. Interessant auch, dass das spanische Campos-Team in der Konstrukteursspalte mit Campos-Dallara und nicht Campos-Cosworth oder Dallara-Cosworth geführt wird.

Von den 24 (beziehungsweise 26, sollte Sauber noch zugelassen werden) Fahrerplätzen für die bevorstehende Saison sind bisher 15 fest vergeben. Die Startnummer eins wird McLaren-Neuzugang Jenson Button, der amtierende Champion, erhalten, die 13 bleibt traditionell unbesetzt. Von den sieben Deutschen mit Chancen auf ein Cockpit in der Königsklasse scheinen nur Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Nick Heidfeld derzeit nicht auf. Letzterer ist aber bei Mercedes und Sauber im Gespräch.

Fotoquelle: xpb.cc

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