In seinem Element: Michael Schumacher bei den SuperNationals in Las Vegas

Formel 1 2009

— 01.12.2009

US-Racing kein Thema für Schumacher

Michael Schumacher hat keine Lust auf US-Racing wie NASCAR oder IndyCar und erfreut sich stattdessen weiterhin am Motorradsport

Während in Europa über ein mögliches Formel-1-Comeback im Mercedes-Werksteam spekuliert wurde (und immer noch wird), gönnte sich Michael Schumacher kürzlich eine Auszeit, um im US-Spielerparadies Las Vegas an den SKUSA-SuperNationals teilzunehmen. Gegen die besten Kartfahrer Nordamerikas machte die Grand-Prix-Legende gute Figur.

Schumacher hinterließ trotz seiner bald 41 Jahre auch einen voll austrainierten und entspannten Eindruck: "Einer der Gründe, weshalb ich mit der Formel 1 aufgehört habe, war, dass ich Spaß haben und mein Leben genießen wollte. Das hier ist ein Teil davon", sagte er in einem Interview mit 'Speed TV', während im Hintergrund an seinem Kart geschraubt wurde - in lässig-lockerer Atmosphäre und ohne den Medienrummel, der ihn in der Heimat verfolgt.

Bei der Gelegenheit gab der Rekordweltmeister zu, dass er vor einigen Jahren schon bei der NASCAR-Driving-Experience von Richard Petty angestanden hat, um zu erkunden, wie sich ein Stockcar wirklich fährt: "Ich wollte sehen, wie es ist, mit so einem Auto zu fahren. Wir waren mit unseren Harleys sowieso dort, also haben wir uns das mal angeschaut." Zum Test kam es wegen der langen Wartezeit nie: "Normalerweise sitzt du nur auf dem Beifahrersitz. Darauf hatte ich keine Lust."

Generell reizen ihn NASCAR-Boliden nicht: "Ich bin schon in der Vergangenheit mit geschlossenen Autos gefahren, aber das funktioniert für mich nicht. Ich habe das auch meinem Bruder gesagt, der in der DTM fährt und nicht wirklich erfolgreich ist", so Schumacher, der bei der Gelegenheit auch den 500 Meilen von Indianapolis eine klare Absage erteilte: "Ich finde, dass das Risiko in keinem Verhältnis zum Spaßfaktor steht."

Auf dem Motorrad scheint das Risiko für ihn hingegen vertretbar zu sein: "Ich weiß, dass es unmöglich ist, Rennen zu gewinnen, also habe ich mir selbst gewisse Limits gesteckt, die ich nicht überschreite. Einmal bin ich ein bisschen zu weit gegangen, aber das Motorradfahren ist einfach eine echte Sensation! Es ist ganz anders als im Auto, so schwierig zu lernen, eine echte Herausforderung", so der Deutsche über den Zweiradsport.

Fotoquelle: On Track Promotions

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