Jules Bianchi konnte in Jerez zahlreiche Testkilometer im Ferrari F60 absolvieren

Formel 1 2009

— 03.12.2009

Bianchi: "Es liegt noch einiges an Arbeit vor mir"

Nach 204 Runden im Ferrari F60 ist Nachwuchspilot Jules Bianchi überaus angetan von seiner Formel-1-Erfahrung: "Der Wagen ist ungeheuer schnell"

Bei den Young-Driver-Days im spanischen Jerez greifen viele Newcomer ins Lenkrad - doch nicht jeder davon hat die Chance, gleich zwei Testtage an Bord eines Ferrari F60 zu verbringen. Jules Bianchi durfte sich diesem Abenteuer stellen und drehte prompt über 200 Runden für die Roten. Nun nimmt der französische Rennfahrer mit dem ART-Team Kurs auf den Titel in der GP2-Meisterschaft.

Der Testeinsatz bei Ferrari hat beim 20-Jährigen jedenfalls Lust auf mehr gemacht: "Ich hatte mächtig Herzklopfen und konnte es kaum glauben, dass ich im Cockpit eines Ferrari saß", beschreibt Bianchi seine Emotionen. "Für mich war das Wichtigste, zu lernen, wie man einen Formel-1-Wagen bewegt. Die Unterschiede zwischen einem Formel 3 und einem Formel 1 sind nämlich gewaltig."

"Ich bin hier, um zu lernen, wie man damit fährt und wie man mit dem Team zusammenarbeitet", erklärt der Youngster. "Nach einem halben Tag fühlte ich mich recht wohl. Der Wagen ist ungeheuer schnell. Es ist daher sehr schwierig, in einem solchen Fahrzeug richtig schnell zu sein. Auch in Bezug auf die Bremsen, denn man steigt erst sehr spät und sehr hart in die Eisen", berichtet Bianchi.

Sämtliche Abläufe gingen dem Franzosen aber rasch in Fleisch und Blut über, sodass am Ende eine stattliche Rundenanzahl heraussprang: "Wir konnten viele Kilometer abspulen, machten keine Fehler und hatten keine Probleme", fasst Bianchi seinen Auftritt in Spanien zusammen. Einzig die Nackenmuskeln spielten noch nicht ganz mit: "Das ist etwas, woran ich noch arbeiten muss."

"Immerhin weiß ich jetzt, was die Fahrt in einem Formel-1-Auto mit sich bringt", meint Bianchi, der sich nun aber voll und ganz auf seine Saison in der GP2 konzentrieren will: "Mein Ziel ist, im kommenden Jahr die GP2 zu gewinnen", sagt der 20-Jährige. "Es liegt allerdings noch einiges an Arbeit vor mir. Es wäre jedenfalls nicht richtig, schon jetzt die Weltmeisterschaft ins Visier zu nehmen", so Bianchi.

Fotoquelle: xpb.cc

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