Michael Schumacher liebäugelt offenbar mit einem Comeback in der Formel 1

Formel 1 2009

— 04.12.2009

Zeitung: Schumacher am Montag in Stuttgart

Die Gerüchte um ein Comeback von Michael Schumacher nehmen kein Ende: Zeitung berichtet von einer Besprechung mit Willi Weber in Stuttgart

Preisfrage: Was haben Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche, Mercedes-Sportdirektor Norbert Haug, Teamchef Ross Brawn, Geschäftsführer Nick Fry, Ferrari-PR-Mann Luca Colajanni, Michael Schumachers Manager Willi Weber und Sabine Kehm, die Sprecherin des siebenfachen Weltmeisters, gemeinsam? Richtig: Keine dieser Personen will auf ganz konkret gestellte Fragen ein Schumacher-Comeback bei Mercedes in der Formel 1 ausschließen.

Ob der bald 41-Jährige tatsächlich in die Königsklasse zurückkehren wird, steht freilich auf einem anderen Blatt, doch dass es zumindest Kontakt zwischen dem Schumacher-Lager und Mercedes gegeben hat beziehungsweise immer noch gibt, gilt in Branchenkreisen längst als Tatsache. Genau 28 Tage vor Ende des FIA-Testverbots hat es nun den Anschein, dass die mit Spannung erwartete Entscheidung unmittelbar bevorstehen könnte.

So berichtet die 'Bild'-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe, dass Schumacher derzeit in den USA, wo er kürzlich an einem Kartrennen in Las Vegas teilgenommen hat, Urlaub macht. Nach seiner Rückkehr soll es jedoch am Montag eine (inhaltlich nicht näher definierte) Besprechung mit Manager Weber geben - in dessen Büro in Stuttgart. Von dort ist bekanntlich auch die Mercedes-Zentrale nicht weit...

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass er zu Mercedes geht. Er hat gerade erst mit Ferrari als Berater für drei Jahre verlängert", hatte Weber erst kürzlich ausrichten lassen. Doch Recherchen des 'Express' haben ergeben, dass der Beratervertrag zwar bereits im September offiziell verkündet, aber noch gar nicht unterschrieben wurde. Offenbar handelt es sich dabei bislang nur um eine mündliche Vereinbarung zwischen Schumacher und Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo.

Interessant ist, dass Schumacher laut 'Bild' zur Stärkung seines Nackens ein neues Trainingsgerät gekauft haben soll. Interessant auch, dass er in letzter Zeit keine Motorradrennen mehr fuhr, sondern lieber auf vier Rädern seinen Spaß hatte - etwa beim Race of Champions, bei den SuperNationals in Las Vegas oder in Florianópolis. Und laut Weber stellen die Nackenprobleme des siebenfachen Champions, die ein Comeback noch im Sommer verhindert hatten, kein Problem mehr dar.

Wenn dann Schumacher selbst nur grinsend "Wer weiß?" entgegnet, wenn er von einem Journalisten auf ein mögliches Comeback angesprochen wird, dann spielt er entweder aus Spaß an der Freude mit den Gerüchten (was Ferrari sicher nicht gerne sehen würde) - oder aber es ist tatsächlich was dran an der Träumerei von einem Sensationscomeback. Vielleicht gibt es für "Schumi"-Fans dieses Jahr ja ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk...

Fotoquelle: xpb.cc

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