Daniel Ricciardo hatte in Jerez sichtlich seinen Spaß im RB5 von Red Bull

Formel 1 2009

— 04.12.2009

Ricciardo: "Es war richtig toll"

Nachwuchspilot Daniel Ricciardo durfte in Jerez drei Tage lang für Red Bull testen und zeigte sich anschließend schwer begeistert davon

Bei den Young-Driver-Days in Jerez wurde Nachwuchsförderung groß geschrieben - doch nicht jeder der jungen Formelpiloten hatte die Chance, gleich drei Tage an Bord eines Formel-1-Fahrzeugs zu verbringen. Daniel Ricciardo hatte bei Red Bull hingegen die Gelegenheit, die gesamte Testwoche zu bestreiten und schlug sich dabei sehr gut: Am dritten Tag sicherte er sich im RB5 die Testbestzeit.

"Das zaubert mir ganz sicher ein großes, zufriedenes Lächeln ins Gesicht", so der junge Australier nach dem Ende der Probefahrten von Jerez. "Es war noch einmal ein großartiger Tag und wir konnten dem Wagen und auch mir einiges an Leistung entlocken. Nach ein paar Tagen wurde ich immer zuversichtlicher im Auto und ich denke, das Team war recht zufrieden mit mir", meint Ricciardo.

"Mit einem Formel-1-Team zu arbeiten ist so viel anders, als alles, was ich bisher erlebt habe. Es war aber richtig toll", schildert der amtierende Titelträger der Britischen Formel-3-Meisterschaft seine Eindrücke aus Spanien. "Ich konnte mich gut anpassen, wie ich finde. Ich habe kapiert, dass es viele Leute gibt, die alle einer gewissen Aufgabe im Team nachgehen", erläutert Ricciardo.

"Wir haben uns gut verstanden und hatten gemeinsam drei tolle Tage. Meiner Meinung nach haben sie einige gute Daten für die neue Saison erhalten", gibt der Youngster zu Protokoll. Davon könnte freilich auch Stammfahrer Mark Webber profitieren - Ricciardo hielt seinen australischen Landsmann gleich auf dem Laufenden: "Ich habe mich mit ihm unterhalten und berichtete, wie es war."

"Er gab sich sehr positiv und hat mich noch einmal ermutigt", so Ricciardo. "Hoffentlich kann ich im kommenden Jahr ein bisschen mit ihm trainieren. Es wäre klasse, wenn er mir ein paar Tipps geben würde, wie ich noch etwas mehr aus dem Wagen herausholen kann." 2010 muss Ricciardo aber erst einmal einen Schritt zurück machen: Auf ihn wartet ein Cockpit in der Renault-World-Series (WSbR).

Fotoquelle: xpb.cc

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