Die Silberpfeile sollen dafür sorgen, dass sich die Formel 1 für Mercedes lohnt

Formel 1 2009

— 05.12.2009

Mercedes: 2011 nur noch 60 Millionen Euro Budget

Norbert Haug spricht über die künftigen Mercedes-Ausgaben in der Formel 1 und rechnet vor, wie sich das Engagement seiner Meinung nach lohnt

Während sich innerhalb eines Jahres mit Honda, BMW, Bridgestone und Toyota gleich vier Weltkonzerne aus der Formel 1 zurückgezogen haben, schlägt Mercedes den entgegengesetzten Weg ein: Die Stuttgarter treten ab 2010 nicht mehr nur als Motorenlieferant und McLaren-Teilhaber auf, sondern als Betreiber eines eigenen Silberpfeil-Werksteams.

Das macht laut Sportchef Norbert Haug nicht nur aus Imagegründen Sinn, sondern auch wirtschaftlich. Denn BMW und Co. haben sich just zum Ausstieg entschlossen, als die Formel 1 intensiv damit begann, die Kosten zu senken. Demnächst könnte sie für die Teams sogar zu einem rentablen Business werden, nämlich dann, "wenn die Einnahmen, die ein Team seitens der FOM und der Sponsorpartner erhält, höher als die Ausgaben sind", so Haug zur 'Auto Bild motorsport' .

"Aber nicht zu vergessen: Wir müssen den Motor bauen und das kostet auch", gesteht Haug. "Wir wollen trotzdem in zwei Jahren bei weniger als 60 Millionen Euro Budget angekommen sein." Das ist ein ehrgeiziges Ziel, wenn man bedenkt, dass Mercedes 2008 noch mehr als 170 Millionen Euro in den damaligen Werkspartner McLaren gepumpt hat. Die kostensenkenden Maßnahmen sollen es aber möglich machen - und der Return of Investment ist ohnehin unbestritten.

"Alleine die TV-Live-Werte bei 'RTL' nach Werbespotschaltungen berechnet würden bei gleicher On-Screen-Präsenz mehr kosten. Und die Formel 1 wird in rund 200 Ländern der Welt gesehen", erklärt Haug. "Daneben gibt es die Veranstaltungen mit hunderttausenden Zuschauern, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, Websites - kein anderer Sport kommuniziert weltweit besser das ganze Jahr über als die Formel 1."

Fotoquelle: Mercedes

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