Die britischen Fans dürfen hoffen, auch weiter ein Heimrennen zu haben

Formel 1 2009

— 07.12.2009

Silverstone: 17 Jahre für 340 Millionen?

Vor der heutigen Silverstone-Bekanntgabe sickern erste Details durch - Ecclestone und die "ermüdenden" Verhandlungen

Heute soll es soweit sein: Damon Hill, der Präsident des British Racing Drivers' Club BRDC, und Silverstone-Geschäftsführer Richard Phillips äußern sich bei einer Pressekonferenz zur Zukunft des Britischen Grand Prix. Und es gilt als sicher, dass sie verkünden werden, dass der Grand Prix künftig weiter in Silverstone ausgetragen wird.

Unterdessen nennen britische Medien bereits Details des Deals mit Bernie Ecclestone. Demnach haben sich der BRDC als Silverstone-Eigner und der Formel-1-Boss darauf geeinigt, dass der 17-Jahresvertrag, den eigentlich Donington unterschrieben hatte, übernommen wird. Die 'Times' berichtet in ihrer Onlineausgabe, dass Ecclestone über diesen Zeitraum auf Gebühren von umgerechnet insgesamt 66 Millionen Euro verzichtet, um den Britischen Grand Prix zu retten.

Demnach zahlt Silverstone in den nächsten 17 Jahren umgerechnet rund 340 Millionen an Ecclestone, damit der Grand Prix weiter auf dem ehemaligen Flugplatz bei Northampton ausgetragen wird. Der Vertrag soll auch eine Preisgleitklausel von fünf Prozent pro Jahr enthalten - ursprünglich soll Ecclestone sieben Prozent verlangt haben.

"Es war ein langwieriger und ermüdender Unsinn", sagt Ecclestone der 'Times' zufolge über die Verhandlungen. "Sie hätten das alles schon vor vielen Monaten haben können." Silverstone hatte sich immer bereit erklärt, für Donington einzuspringen, doch einigen konnte man sich erst jetzt. Der Formel-1-Boss soll darauf gedrängt haben, den Deal jetzt unter Dach und Fach zu bringen, bevor der FIA-Weltrat an diesem Mittwoch den Kalender für 2010 endgültig absegnet.

Auch der britische 'Guardian' berichtet, dass der Grand Prix gerettet ist, glaubt aber andere Vertragsdetails zu kennen. Demnach hat man sich vorerst nur auf fünf Jahre geeinigt und Silverstone zahlt dabei für 2010 umgerechnet 15,5 Millionen Euro mit einer jährliche Preissteigerung um sieben Prozent.

Der Termin für den Britischen Grand Prix 2010 ist der 11. Juli. Am selben Tag findet in Südafrika das Finale der Fußballweltmeisterschaft statt.

Fotoquelle: xpb.cc

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