Stefano Domenicali möchte mit Ferrari 2010 wieder einige Rennerfolge feiern

Formel 1 2009

— 07.12.2009

Domenicali: "Werden einen sauberen Start hinlegen"

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali ist überzeugt davon, dass sein Rennstall im kommenden Jahr eine gute Figur in der Formel 1 abgeben wird

Die abgelaufene Formel-1-Saison hielt nicht besonders viele erfolgreiche Momente für Ferrari bereit, weshalb das italienische Traditionsteam bereits seit geraumer Zeit mit Nachdruck daran arbeitet, im kommenden Jahr wieder an der Spitze zu fahren. Laut Teamchef Stefano Domenicali verlaufen die Vorbereitungen auf das neue Rennjahr nach Plan. Der Italiener gibt sich betont optimistisch.

"Dieses Jahr war aus vielerlei Gründen sehr schwierig. Wir sollten aber nach vorne schauen", so Domenicali am Rande der 'Autosport'-Awards. "Wir wissen, dass ein sehr anspruchsvolles Jahr vor uns liegt. Wir müssen sicherstellen, einen guten Job zu machen. Das ist genau das, was unsere Ingenieure zu tun versuchen", erläutert der Ferrari-Teamchef. "Der Wagen macht Fortschritte."

"Wir können aber nur schwerlich einschätzen, wie groß diese sind - wir wissen ja nicht, was die anderen treiben. Sicherlich werden wir im kommenden Jahr aber einen sauberen Start hinlegen", sagt Domenicali und zeigt sich zuversichtlich. "Bis zum ersten Rennen können wir aber nichts gewinnen. Die Saison wird sehr lange sein und wir müssen diese Sache Schritt für Schritt angehen."

Die allgemeine Euphorie um Neuzugang Fernando Alonso begrüßt der Italiener: "Ich halte das für vollkommen normal, wenn ein neuer Fahrer zum Team stößt. Er bringt frischen Wind ins Team. Fernando und Felipe freuen sich schon sehr auf den Saisonauftakt", gibt Domenicali zu Protokoll und spricht auch über einen ehemaligen Angestellten: "Ich möchte Kimi Räikkönen alles Gute wünschen."

"Er stellt sich im Rallye-Sport einer neuen Herausforderung und ich bin sicher, dass er tolle Arbeit leisten wird", meint Domenicali. Von weiteren politischen Querelen in der Formel 1 geht der Ferrari-Teamchef hingegen nicht aus: "Ich bin da ganz zuversichtlich, denn tiefer können wir kaum mehr sinken. Alle haben erkannt, dass das nicht das ist, was wir brauchen. Wir wollen nun hoch hinaus."

Fotoquelle: xpb.cc

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