Nico Hülkenberg steigt 2010 zum Stammfahrer beim Williams-Team auf

Formel 1 2009

— 08.12.2009

Hülkenberg: "Mich interessiert die technische Seite"

Nico Hülkenberg hat den Young-Driver-Test in Jerez sehr genossen, sieht sich im Vergleich zu seinen Rivalen aber noch etwas im Hintertreffen

Im Gegensatz zu vielen Seiner direkten Konkurrenten in der neuen Formel-1-Saison durfte Nico Hülkenberg bereits vor dem Ende des Testverbotes wieder in den Rennwagen steigen. Weil der junge Deutsche noch keinen Grand Prix absolviert hat, war er zu den Young-Driver-Days in Jerez zugelassen und konnte an zwei Tagen ausführlich seine Runden auf dem spanischen Kurs drehen.

"Alle anderen Fahrer haben in der abgelaufenen Saison und den Jahren davor viele, viele Testkilometer abgespult. Im Vergleich zu mir haben sie also einen großen Vorteil. Vor Jerez hatte ich nicht einmal 5.000 Kilometer an Bord eines Formel-1-Rennwagens zurückgelegt", erläutert Hülkenberg seine speziellen Umstände vor dem Aufstieg in die Formel 1 im kommenden Jahr.

Umso mehr wusste der künftige Williams-Pilot den Test in Jerez zu schätzen: "Natürlich waren diese zwei Tage einfach spitze für mich, aber einen Vorteil habe ich dadurch nicht gewonnen. Die Erfahrung meiner Konkurrenten ist viel größer und sie haben deutlich mehr Runden gedreht, als ich", meint der Youngster. Dafür weiß Hülkenberg genau, wie es hinter den Kulissen des Williams-Teams aussieht.

Der Deutsche hatte sich während seiner Zeit als Testfahrer als "Formel-1-Praktikant" betätigt und konnte sich dabei einen Eindruck vom komplexen Aufbau eines modernen Rennwagens verschaffen. "Das macht mich nicht schneller, aber es war eine gute Erfahrung", sagt Hülkenberg rückblickend. "Ich hatte viel Spaß und habe durch das, was ich dort gesehen und gemacht habe, eine Menge gelernt."

"Das macht mich gewiss nicht zu seinem schlechteren Rennfahrer", hält der 22-Jährige wenige Wochen vor seinem Renndebüt in der Formel 1 fest. "Mich interessiert eben auch die technische Seite. Wenn wir uns über das Setup oder über technische Komponenten des Autos unterhalten, will ich ein klares Bild von den Dingen im Kopf haben, mit denen wir uns befassen", so Hülkenberg.

Fotoquelle: xpb.cc

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