2010 könnten zehn der 26 Formel-1-Starter mit WM-Punkten belohnt werden

Formel 1 2009

— 10.12.2009

Formel-1-Kommission schlägt neues Punktesystem vor

Weil das Starterfeld der Formel 1 im kommenden Jahr deutlich anwächst, könnten die Veranstalter 2010 ein neues Punktesystem einführen

Erstmals seit der Unterzeichnung des neuen Concorde-Agreements hielt die Formel-1-Kommission am heutigen Donnerstag eine Sitzung ab. Unter dem Vorsitz von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und dem neuen FIA-Präsident Jean Todt brachte die Versammlung aus verschiedenen Teamteilhabern, Promotern, Zulieferern und Sponsoren einige neue Ideen auf den Weg.

Der wichtigste Vorschlag des Gremiums kommt aber einer Überraschung gleich: Die Formel-1-Kommission plädiert dafür, in der kommenden Saison ein neues Punktesystem einzuführen, welches das bisherige 10-8-6-5-4-3-2-1-Schema ablösen soll. Als Grund für diese mögliche Neuerung führen die Verantwortlichen die Aufstockung des Starterfeldes auf nun 13 Rennställe, also 26 Fahrzeuge, an.

Das mögliche neue Schema, das nach einer Absegnung durch den Automobil-Weltrat am Freitag schon 2010 Einzug halten könnte, sieht zehn Punktepositionen vor - und eine gewaltige Aufwertung der Top-4-Ränge. Ein Sieger würde demnach 25 Punkte erhalten, ein zweiter Platz wäre 20 Zähler wert und Rang drei würde mit 15 Punkten belohnt werden. Der Vierte eines Rennens bekäme zehn Punkte.

Die Positionen fünf bis zehn würden anhand des Schlüssels 8-6-5-3-2-1 mit WM-Zählern bedacht, womit zwei Rennfahrer mehr als bisher in den Genuss von Meisterschaftspunkten gelangen würden. Damit würde man sich grob am Zählerschlüssel des Motorradsports orientieren, der für Sieg 25 Punkte vergibt - mehr als zehn Punkte strich ein Formel-1-Sieger aber noch nie auf einmal ein.

Darüber hinaus gab die Formel-1-Kommission in ihrem Meeting grünes Licht für die Umbenennung des Brawn-Teams, das künftig als Mercedes-Werksteam in der Formel 1 an den Start gehen wird. Aufgrund des langfristigen Engagements von Mercedes-Benz in der Formel 1 wird der neue Rennstall auf die Preisgelder zurückgreifen dürfen, die sich das Team durch seine Leistungen erkämpft hat.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Ausweitung des Mandats für die Sporting Working Group, welche detaillierte Vorschläge entwickeln soll, um die Grand-Prix-Show zu verbessern. Diese Maßnahmen sollen bereits 2010 umgesetzt werden. Außerdem haben sich die Anwesenden dafür ausgesprochen, die Serie durch verstärkten Medieneinsatz näher an den Fan heranzubringen.

Das nächste Treffen der Formel-1-Kommission findet am 10. März 2010 in Bahrain statt.

Fotoquelle: xpb.cc

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