Nick Heidfelds erste Wahl heißt Mercedes, Sauber sieht er nur als Plan B

Formel 1 2009

— 14.12.2009

Heidfeld setzt alles auf die Karte Mercedes

Nick Heidfeld hofft auf eine schnelle Entscheidung von Michael Schumacher, der sein Gegner im Kampf um das zweite Mercedes-Cockpit ist

Das mögliche Sensationscomeback von Michael Schumacher beschäftigt derzeit die gesamte Formel-1-Szene, vor allem aber Nick Heidfeld. Denn sollte Schumacher doch nicht in den Silberpfeil einsteigen, dann würde wohl "Quick Nick" das Cockpit an der Seite des bereits bestätigten Fahrers Nico Rosberg erhalten.

"Meine Zukunftsplanung und mein Ziel sind es, wieder gemeinsam mit Mercedes Erfolge einfahren zu können. Deshalb habe ich bereits konkrete Möglichkeiten verstreichen lassen und wir stellen nach wie vor andere Optionen hinten an", wird Heidfeld von der 'dpa' zitiert. Mit anderen Optionen meint er vor allem das Sauber-Team, wo er nach dem Ausstieg von BMW als Konstante Wunschkandidat Nummer eins sein soll.

Je länger Schumacher mit seinem Ja oder Nein zu Mercedes wartet, desto länger hängt auch Heidfeld in der Luft. "Aus diesem Grund bin ich natürlich nicht unbefangen, was meine Meinung zu den Spekulationen um Michaels mögliches Comeback betrifft", gesteht der 32-Jährige. Sollte er wieder durch die Finger schauen, wäre es bereits das zweite Mal nach 2002, dass ihm ein Silberpfeil weggeschnappt wird. Damals zog er gegen Kimi Räikkönen den Kürzeren.

Sollte es mit dem Wechsel doch klappen, würde sich für Heidfeld ein Kreis schließen: Bereits 1997 absolvierte er seinen ersten Formel-1-Test in einem McLaren-Mercedes, 1999 wurde er als Mercedes-Junior in einem Formel-3000-Silberpfeil Meister. Nun hat Sportchef Norbert Haug bereits öffentlich Interesse am inzwischen zum Routinier gewordenen Ex-Förderkandidaten geäußert. Zunächst will Mercedes aber die Schumacher-Entscheidung abwarten.

Fotoquelle: xpb.cc

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