Kamui Kobayashi erfüllt sich mit dem Cockpit in der Formel 1 einen Traum

Formel 1 2009

— 17.12.2009

Sauber bestätigt Kobayashi für 2010

Der Japaner Kamui Kobayashi steht als erster Sauber-Pilot für die kommende Saison fest - Zweites Cockpit derzeit noch nicht besetzt

Trotz des Ausstiegs von Toyota hat Kamui Kobayashi für 2010 ein Formel-1-Cockpit gefunden: Der 23-jährige Japaner, der 1,70 Meter groß ist, 63 Kilogramm wiegt und in Paris lebt, wird in der kommenden Saison für das Team von Peter Sauber an den Start gehen. Dies wurde heute Morgen offiziell bekannt gegeben.

"Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Kamui", sagt Sauber. "In den letzten zwei Rennen hatte er die Chance, sein Können unter Beweis zu stellen, und das hat er in beeindruckender Manier getan. Vor allem in Abu Dhabi hat er gezeigt, dass er nicht nur schnell und aggressiv fahren kann, sondern auch eine Strategie umsetzen. Ich bin davon überzeugt, dass er eine Menge Potenzial hat und dieses in unserem Team entfalten wird."

Kobayashi war sieben Monate lang in keinem Formel-1-Boliden mehr gesessen, als er in Suzuka freitags anstelle des erkrankten Timo Glock fahren durfte. In São Paulo und Abu Dhabi kam er sogar im Rennen zum Einsatz. In Abu Dhabi machte er das Beste aus seinen Möglichkeiten, als er seine Einstoppstrategie hervorragend nutzte und als Sechster seine ersten WM-Punkte sammelte. Dies brachte ihn bei mehreren Teams ins Gespräch.

"Seit dem Beginn meiner Karriere habe ich davon geträumt, eines Tages in der Formel 1 Rennen zu fahren", gibt Kobayashi erleichtert zu Protokoll. "Jetzt ist dieser Traum wahr geworden. Ich bin sehr glücklich darüber, dass mir meine zwei Rennen 2009 ein Stammcockpit eingebracht haben. Ich werde für das Team von Peter Sauber mein Bestes geben und bin sehr stolz darauf, die japanische Flagge in der Formel 1 hochhalten zu dürfen."

Der 23-Jährige begann im Alter von neun Jahren mit dem Kartsport und stieg bereits als Toyota-Junior 2004 in die Formel Renault auf. Seit 2008 war er offizieller Ersatzpilot des Toyota-Formel-1-Teams. In den vergangenen Jahren versuchte er sich in der GP2 - mit unterschiedlichem Erfolg: In der Hauptserie konnte er sich trotz eines Einzelsieges nie richtig durchsetzen, wohingegen er im Asien-Ableger im vergangenen Winter Meister wurde.

Fotoquelle: xpb.cc

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