Kimi Räikkönen plant nicht fest mit einer Formel-1-Rückkehr 2011

Formel 1 2009

— 18.12.2009

Räikkönen: "Bin nicht in Eile"

Keine Formel-1-Rückkehr? Kimi Räikkönen kann sich schon vor seiner ersten WRC-Saison vorstellen, mehrere Jahre im Rallyesport zu verbringen

Kimi Räikkönens Abschied aus der Formel 1 steht seit einiger fest. Der Finne wird 2010 einen Werks-C4 von Citroën steuern. Ob der Ausflug in die WRC nur ein "Lückenfüller" ist, um 2011 wieder in die Formel 1 zurückzukommen, wird sich erst zeigen. Zumindest vor seiner ersten Rallye-Saison kann sich Räikkönen bereits weitere Jahre im Rallyesport vorstellen.

"Ich habe in der Formel 1 keinen Vertrag, ich weiß also nicht, was passieren wird", erklärte er im Interview mit 'Autosport'. "Ich möchte sehen, wie es läuft, und dann entscheiden. Ich bin da nicht in Eile. Wenn es gut läuft, dann könnte ich das weiterhin machen. Es gibt verschiedene Szenarien."

Bei Ferrari musste der Weltmeister von 2007 für Fernando Alonso Platz machen. Bei McLaren und Brawn/Mercedes platzten wenig später die Verhandlungen - der Weg in die WRC war offen. Warum er aber bei Ferrari gehen musste, erklärte er nur vage. "Man muss die fragen, die solche Entscheidungen treffen", so Räikkönen. "Ich bin mir recht sicher, dass ich die Antwort weiß - und das hat nichts mit dem Rennsport oder dem zu tun, was ich gemacht habe."

Vielleicht, vielleicht auch nicht

Vielmehr vermutet der Finne, dass das Geld die Hauptrolle im Transferreigen bei Ferrari spielte. "Ich glaube, es hat viel damit zu tun, dass Santander kam. Vielleicht haben sie da einen Deal gemacht. Aber ich weiß es nicht...", fuhr er fort. Nach dem Abgang in Maranello bemühte er sich jedenfalls um einen Verbleib in der Formel 1.

Zunächst aber wurde er sich mit McLaren nicht einig. "Ich hätte unterschreiben können, wenn ich gewollt hätte, aber letztlich war es nicht hundertprozentig das, was ich wollte", so der Finne. "Dabei ging es gar nicht so sehr um das Geld." Er wollte einen Vertrag, mit dem er nicht voll zufrieden war, einfach nicht unterschreiben.

Auch mit Brawn gab es Gespräche. "Aber ich wollte nicht zu lange warten", so Räikkönen. "Wir hätten dort letztlich einen Vertrag bekommen können. Aber als es mit McLaren nicht klappte, war ich schon in Gesprächen mit Red Bull. Ich wollte einfach in die Rallye gehen und sehen, was passiert. Vielleicht komme ich nächstes Jahr in die Formel 1 zurück, vielleicht im Jahr danach - vielleicht aber auch nicht."

Fotoquelle: Ferrari

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