Flavio Briatore schießt zurück und beharrt auf seiner Darstellung

Formel 1 2009

— 18.12.2009

Briatore wehrt sich gegen Mosley-Darstellung

Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore beharrt auf seinem Standpunkt und wehrt sich gegen die Darstellung von Ex-FIA-Präsident Max Mosley

Es gehört in der Formel 1 mittlerweile fast zum standardisierten Vorgehen, dass Meinungsverschiedenheiten in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. So macht auch die "Fehde" zwischen Ex-FIA-Präsident Max Mosley und Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore keine Ausnahme.

Bekanntlich hatte Briatore kürzlich Auszüge aus Gerichtsdokumenten dem britischen 'Guardian' zugespielt, um zu beweisen, dass er vom FIA-Motorsport-Weltrat zu Unrecht verurteilt wurde. Mosley hielt danach dagegen, dass er keinen Groll gegenüber Briatore hegte. Mehrmals habe man ihm die Chance gegeben, seine Version der Vorfälle rund um Crashgate zu präsentieren - was er aber abgelehnt habe.

"Es ist schwierig zu ermitteln, ob Herr Mosley einfach die Beherrschung verloren hat, während er auf die Entscheidung der französischen Gerichte wartet, oder ob er, nachdem er seine Führungsposition im Motorsport verloren hat, wieder mehr Aufmerksamkeit von den Medien bekommen wollte und Angriffe gegen mich setzte."

Sollte Briatore nicht erscheinen?

Briatore beharrt auf seiner Darstellung einer unfairen Entscheidung gegen seine Person vor dem Motorsport-Weltrat. "Es ist faszinierend, dass Herr Mosley nun vorgibt, die FIA hätte eine faire Entscheidung nach einem fairen Prozess gegen mich getroffen", so der Italiener. "Das ist sicher nicht die Position der derzeitigen Führung der FIA, wie sie vor dem französischen Zivilgericht vertreten wurde."

Dort habe man die Auffassung vertreten, die Entscheidung des Weltrates habe lediglich "verwaltungstechnischen Charakter". Zudem widersprach er Mosleys Darstellung, er habe sich vor dem Weltrat äußern können.

"Ich wäre froh zu hören, wenn Herr Mosley erklären würde, dass er mir am 19. September am Telefon erklärte, meine Anwesenheit beim Treffen des Weltrates am 21. September sei weder notwendig noch erwünscht, weil für Renault eine schwierige Verhandlung anstand", so Briatore. "Zudem würde eine solche Anhörung in keinem Fall zu einer Entscheidung gegen meine Person führen."

Fotoquelle: xpb.cc

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