Richard Branson hat nicht vor, sich ins Tagesgeschäft des Teams einzumischen

Formel 1 2009

— 20.12.2009

Branson sieht sich nur als Maskottchen

Richard Branson spricht über seine Rolle im Formel-1-Rennstall, während Alex Tai die Philosophie hinter dem Virgin-Grand-Prix-Projekt erläutert

Beim neuen Virgin-Team sind alle wichtigen Positionen besetzt: Alex Tai wird Teamchef, Nick Wirth Technischer und John Booth Sportlicher Direktor. Doch welche Rolle wird Richard Branson ausfüllen? "Ich werde Glücksbringer sein, sozusagen das Maskottchen - genau wie in diesem Jahr", so der "Mister Virgin" gegenüber 'Crash.net'.

"Ich werde helfen, wenn ich gebraucht werde. Ich kann mir vorstellen, die Fahrer zu unterstützen. Sicher werde ich zu ein paar Rennen kommen und dabei helfen, das Virgin-Team auf der Welt bekannter zu machen - und ich habe vor, dabei auch ein bisschen Spaß zu haben", grinst der charismatische Geschäftsmann. Allerdings will er nicht so viel Geld in die Hand nehmen wie andere Teams - die Rede ist von einem 45-Millionen-Euro-Budget.

Stattdessen richtet sich Virgin auf die mittelfristige Zukunft ein, in der die Kosten bei allen Teams gesenkt werden müssen. Bis dahin lautet das Konzept, für wenig Geld möglichst großen Wert zu bieten. Das gilt auch für Sponsoren: "Von unseren bisher präsentierten Partnern waren nur wenige schon vorher in der Formel 1", erklärt Teamchef Tai. "Bei uns braucht man keine 50 Millionen auf den Tisch zu legen."

Der Gegenwert stimme trotzdem: "Unsere Sponsoren können auf diese Weise mit den 100 Millionen Kunden sprechen, die schon Virgin-Produkte gekauft haben, und mit den 200 Virgin-Firmen weltweit", unterstreicht Tai und fügt an: "Unsere Philosophie ist, guten Wert für wenig Geld zu liefern. Das gilt für Sponsoren genauso wie für die Fans. Wir wollen uns Respekt verdienen und uns als Rennteam etablieren - auch bei den Fans. Und während wir das tun, wollen wir Spaß haben!"

Fotoquelle: xpb.cc

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