Auch Sebastian Vettel weiß nicht, ob Michael Schumacher zurückkehren wird

Formel 1 2009

— 22.12.2009

Vettel: "Michael wollte nicht rausrücken"

Sebastian Vettel sieht das mögliche Comeback von Michael Schumacher ganz entspannt - Generationenduell der deutschen Superstars

Von vielen wird Sebastian Vettel seit dem Rücktritt von Michael Schumacher als neuer "Platzhirsch" auf dem deutschen Formel-1-Markt gesehen. Der junge Deutsche hat sich 2009 mit vier Grand-Prix-Siegen als Spitzenfahrer etabliert, doch gerade jetzt, wo er sich einen Namen gemacht hatte, könnte der alte Superstar Schumacher zurückkehren und ihm das Scheinwerferlicht stehlen.

Vettel sieht dies ganz locker, verbrachte beim Race of Champions und beim Winterpokal in Kerpen sogar viel Zeit mit seinem früheren Vorbild: "Wir waren gerade vor zwei Wochen zusammen Kartfahren in Kerpen. Wir waren in unterschiedlichen Klassen - er fuhr in der Altherrenabteilung! Ich habe ihn mal angehauen, aber er wollte nicht richtig rausrücken. Entweder kommt er sicher - oder es war alles nur Quatsch", so Vettel bei 'Servus TV'.

"Wir alle wissen nicht, wie schwer seine Verletzung wirklich war, die ihn im Sommer um das Comeback gebracht hat. Das Wichtigste ist, dass er gesundheitlich in der Lage ist zu fahren", sagt er. "Vom Alter her wird es natürlich nicht einfacher, aber wenn man ihn so anschaut, ist er immer noch sehr fit. Vom Typ her ist er sehr athletisch und er hat nie aufgehört, Sport zu treiben. Auch wenn er drei Jahre nicht mehr aktiv war, war er immer in Bewegung."

Interessantes Detail am Rande: Als Schumacher 1991 in Spa-Francorchamps seinen ersten Grand Prix bestritt, war Vettel ein vierjähriger Knirps - damals hätte wohl niemand gedacht, dass die beiden 19 Jahre später als deutsche Aushängeschilder gemeinsam in der Formel 1 an den Start gehen würden. Doch noch ist das Schumacher-Comeback nicht offiziell - und zur allgemeinen Verwunderung kümmert sich Vettel auch herzlich wenig darum.

"Für mich ist es nicht allzu wichtig, ob ich jetzt gegen Michael fahre oder nicht. Es wäre schön, wenn er kommt - gut für die Formel 1, gut für alle -, aber es spielt im Endeffekt keine Rolle", gibt der 22-Jährige cool zu Protokoll und begründet: "Es gibt immer die besten Fahrer in der Formel 1 und es ist nie einfach. Auch wenn große Namen zurücktreten, gibt es immer wieder Neue, die auf dem gleichen oder einem ähnlichen Niveau weitermachen."

Fotoquelle: xpb.cc

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