Henkel und Mercedes haben ihre Differenzen einvernehmlich beigelegt

Formel 1 2009

— 22.12.2009

Mercedes und Henkel legen Betrugsaffäre bei

Einvernehmliche Lösung gefunden: Der von einem Betrüger eingefädelte Sponsoringdeal zwischen Mercedes und Henkel wird nicht erfüllt

Die Affäre um den von einem Betrüger eingefädelten Sponsoringvertrag zwischen dem ehemaligen Brawn-Team und dem deutschen Henkel-Konzern ist beendet. Laut einer von Mercedes ausgeschickten Pressemitteilung konnten die Differenzen "einvernehmlich ausgeräumt" werden: "Es wird auf mögliche gegenseitige Ansprüche verzichtet. Damit werden jegliche gerichtliche Aktivitäten beendet."

Mercedes werde "in Zusammenarbeit mit den Kollegen des ehemaligen Formel-1-Teams Brawn an der weiteren Aufklärung der Angelegenheit weiterhin mit der Staatsanwaltschaft kooperieren und assistieren", heißt es in der Aussendung. Weitere Details werden nicht genannt, "da zwischen den Parteien Vertraulichkeit vereinbart wurde".

Zuvor hatte die damalige Brawn-Führung einen insgesamt 90 Millionen Euro schweren Sponsoringvertrag mit dem Henkel-Konzern abgeschlossen. Eingefädelt und unterschrieben wurde dieser jedoch nicht vom Henkel-Vorstand, sondern von Kai von Bargen, damals Leiter für Konzernangelegenheiten und Sponsoring. Von Bargen soll den Deal ohne Wissen von Vorstandschef Kasper Rorsted abgeschlossen haben.

Offenbar hatte von Bargen vor, einen Teil der Summe in die eigene Tasche zu stecken. Doch der Schwindel flog auf - und damit wurde es erst richtig interessant: Denn Mercedes pochte nach der Übernahme des Brawn-Teams auf Einhaltung des Vertrags, wohingegen Henkel betonte, man halte die Vereinbarung für unrechtmäßig. Nun konnte dieser Streit anscheinend beigelegt werden.

Fotoquelle: Henkel

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