Vettel glaubt nicht, dass der WM-Kampf zu viele Ressourcen gekostet hat

Formel 1 2009

— 22.12.2009

Vettel: WM-Kampf für 2010 kein Nachteil

Sebastian Vettel glaubt nicht, dass es seinem Red-Bull-Team 2010 ähnlich ergehen wird wie McLaren und Ferrari in der zurückliegenden Saison

Wer Sebastian Vettel vor einem Jahr zum WM-Favoriten gestempelt hätte, der wäre von den meisten Experten glatt für verrückt erklärt worden. Doch bekanntlich kam es wirklich so: Der Red-Bull-Pilot gewann in der Saison 2009 vier Grands Prix und war am Ende schärfster Konkurrent von Weltmeister Jenson Button.

Eines der Erfolgsgeheimnisse von Red Bull und Brawn war, dass die beiden Teams früh mit der Entwicklung ihrer 2009er-Boliden beginnen konnten, während McLaren und Ferrari bis zum Ende der Saison 2008 in einem ressourcenraubenden WM-Kampf steckten. Jetzt herrschen umgekehrte Vorzeichen, denn McLaren und Ferrari konnten den WM-Titel 2009 früh abhaken und sich stattdessen voll auf die Entwicklung des neuen Autos konzentrieren.

Aber: "Ich glaube nicht, dass das ein Nachteil für uns ist, denn wir sind Profis genug und schlau genug und sind nicht erst seit Saisonende dran, am neuen Auto zu tüfteln", winkt Vettel bei 'Servus TV' ab. "Ich hoffe, dass es nächstes Jahr klappt, denn bis zum Stichtag, an dem man zum ersten Mal mit dem neuen Auto fährt, weiß man nicht, wo man steht. Es ist immer ein Hoffen und Zittern, aber ich sage auch: Ich weiß, dass wir auf einem sehr guten Weg sind!"

Bei seinem letzten Besuch in der Fabrik in Milton Keynes hat der 22-Jährige sein neues Arbeitsgerät schon gesehen - zumindest auf dem Monitor: "Das neue Auto sieht besser aus und sollte schnell sein. Ob es dann wirklich so schnell ist, wird man erst auf der Strecke sehen, auch wenn der Computer alle möglichen Zahlen ausspuckt, die sich gut anhören. Aber ich denke, es wird schon passen", gibt er sich zuversichtlich.

Fotoquelle: xpb.cc

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