Das alte Erfolgsduo ist wieder vereint: Michael Schumacher und Ross Brawn

Formel 1 2009

— 23.12.2009

Brawn hat großes Vertrauen in Schumacher

Ross Brawn über die Verpflichtung seines Lieblingsfahrers Michael Schumacher: "Ich habe ein gutes Gefühl und vertraue Michael"

Sieben WM-Titel und 88 Grands Prix haben sie gemeinsam gewonnen, nun sind sie wieder vereint: Ross Brawn ist es gelungen, Michael Schumacher nach Erfolgen bei Benetton und Ferrari nun zu Mercedes zu holen, wie sie von 2010 bis 2012 zusammenarbeiten werden. Der Teamchef ist über diesen Coup sichtlich erfreut und setzt großes Vertrauen in seinen langjährigen Weggefährten.

Und auch in dessen körperliche Fähigkeiten: "Ich habe Michael danach gefragt, denn er selbst kann am besten einschätzen, wie er sich fühlt", so Brawn im Rahmen einer Telefonkonferenz. "Ich vertraue ihm und er hat gesagt, dass er es packen wird. Er ist sehr selbstsicher. Er war immer sein eigener Kritiker und er weiß, was er kann. Ich habe ein gutes Gefühl und vertraue Michael - und er wird dieses Vertrauen nicht enttäuschen. Er wird seinen Job machen."

Dass der 55-jährige Brite zu Schumachers größten Fans gehört, ist kein Geheimnis. Vor diesem Hintergrund ist auch zu sehen, dass Jenson Button Mitte November bei McLaren unterschrieben hat - in etwa zu dem Zeitpunkt, als die am 1. November eröffneten Gespräche über das Comeback des siebenfachen Weltmeisters ernsthafter vorangetrieben wurden. Viele Beobachter fragen sich: Reiner Zufall oder nicht?

Die Verhandlungen mit Button und Schumacher "haben sich überschnitten", gibt Brawn zu: "Ich war Jenson gegenüber loyal, aber als es immer schwieriger auszusehen begann, fing ich an, mit Michael zu reden. Von da an entwickelte es sich. Michael und ich haben den Kontakt nie abreißen lassen und ich habe an seiner Enttäuschung im Sommer, als er doch nicht in den Ferrari steigen konnte, erkannt, wie viel Leidenschaft er noch für den Sport hat."

Dass er Button absichtlich hat ziehen lassen, um Platz für Schumacher zu haben, lässt der Mercedes-Teamchef so nicht stehen: "Das ist denke ich nicht der Fall. Wir haben uns bemüht, mit Jenson eine Lösung zu finden, aber es hat nicht geklappt. Wir sind jetzt extrem aufgeregt über die Tatsache, Michael im Team zu haben. Jenson hat sich entschieden, nicht zu bleiben. Wir haben dahingehend viel unternommen, aber es war unterm Strich nicht möglich."

Fotoquelle: xpb.cc

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