Das Comeback von Michael Schumacher wird von den meisten Promis begrüßt

Formel 1 2009

— 24.12.2009

Weitere Reaktionen: "Die Lichtgestalt ist zurück!"

Von Oliver Pocher bis Damon Hill: Das halten Prominente vom Schumacher-Comeback - Rubens Barrichello: "Erfahrung ist alles"

"Die Lichtgestalt ist zurück", sagt der ehemalige Fußballer Fredi Bobic über das Comeback von Michael Schumacher in der Formel 1 - und er steht mit dieser Meinung nicht alleine da, wie eine Umfrage der 'Bild'-Zeitung unter zahlreichen Prominenten beweist. Der Tenor nach der gestrigen Bekanntgabe ist fast ausschließlich positiv.

"Ich habe vor Freude von meinem Ferrari das Pferdchen abgeschraubt und einen Mercedes-Stern aufgeklebt", witzelt TV-Comedian Oliver Pocher. "Kaiser" Franz Beckenbauer findet ohnehin, dass Schumacher "zu früh aufgehört" hatte und gelobt nun Besserung, was das Formel-1-Schauen im Fernsehen angeht. Fußballtrainer Felix Magath meint, dass Schumacher "mit seinem Ehrgeiz alles zuzutrauen" ist: "Deshalb hat er sich wohl auch gleich auf drei Jahre festgelegt."

"Michael Schumacher kann bestimmt Weltmeister werden. Sonst würde er es doch nicht machen", sagt VfB-Stuttgart-Torhüter Jens Lehmann, während der begeisterte Formel-1-Fan Matthias Steiner, Olympiasieger im Gewichtheben, findet, dass Schumacher der Formel 1 "wieder Glanz und Glamour" verleiht: "Ich traue ihm den WM-Titel zu, wenn er ein gutes Auto bekommt."

Rubens Barrichello, zwischen 2000 und 2005 Schumachers Teamkollege bei Ferrari und selbst nur um drei Jahre jünger als der Comeback-Superstar, glaubt an eine erfolgreiche Rückkehr, denn: "Erfahrung ist heutzutage alles in der Formel 1. Vor einem Jahr hat das Team mich gebraucht und jetzt brauchen sie 'Schumi'. Ich hoffe auf einen großartigen Fight mit ihm, aber auch auf einen sauberen."

Lucas di Grassi verweist indes auf den unbändigen Ehrgeiz des 40-jährigen Mercedes-Neuzugangs: "Er ist der ehrgeizigste Kerl, den ich kenne", sagt der Virgin-Pilot, der kürzlich bei einem Kartrennen gegen Schumacher angetreten ist. "Jeder, den ich kenne, fährt dorthin, um ein bisschen Spaß zu haben, aber Michael kommt dort an und verbringt zwei Stunden damit, den Sitz um einen Millimeter höher zu stellen."

Eine der wenigen Negativreaktionen kommt ausgerechnet von Damon Hill, der Mitte der 1990er-Jahre der größte Konkurrent des damaligen Benetton-Piloten war. Der heutige Präsident des britischen Rennfahrerklubs BRDC registriert zwar Schumachers Aussage, er habe seine Batterien wieder aufgeladen, glaubt aber genau wie auch Ex-Schumacher-Teamkollege Martin Brundle, dass die Batterien sehr schnell wieder leer sein könnten.

"Irgendwann wird die Saison schwierig und unangenehm und dann kommen vielleicht die Erinnerungen zurück, warum er aufgehört hat", so Hill zur 'BBC'. "Eine Saison kann ganz schön lang sein und wird Michael auf die Probe stellen." Außerdem befürchtet er eine Bevorzugung durch FIA-Präsident Jean Todt: "Den Verdacht, dass Michael von der FIA bevorzugt wird, gab es immer. Sie müssen aufpassen, dass dieser Verdacht gar nicht erst aufkommen kann."

Fotoquelle: Mercedes

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