Das für 2010 geplante Nachtankverbot beschäftigt Sebastian Vettel

Formel 1 2009

— 25.12.2009

Vettel sieht neues Punktesystem gelassen

Das neue Punktesystem beschäftigt Sebastian Vettel nicht allzu stark, dafür rechnet er mit starken Veränderungen durch das Nachtankverbot

Um den kleinen und neuen Teams angesichts des erweiterten Starterfeldes mehr Chancen einzuräumen, WM-Punkte zu sammeln, wurde das Wertungssystem für 2010 geändert. Statt wie bisher nach dem Schema 10-8-6-5-4-3-2-1 werden Punkte ab sofort folgendermaßen an die Top 10 vergeben: 25-20-15-10-8-6-5-3-2-1.

Doch während der Aufschrei unter den traditionsbewussten Fans angesichts der einschneidendsten Änderung des Wertungssystems seit Beginn der Formel-1-Weltmeisterschaft laut war, macht sich Sebastian Vettel keine großen Gedanken darüber: "Das Punktesystem ändert nicht allzu viel. Wenn man die letzten drei, vier Jahre hernimmt, hätte es immer den gleichen Weltmeister gegeben. Von daher ist das nicht allzu kritisch", relativiert der Red-Bull-Pilot bei 'Servus TV'.

Wesentlich stärker beschäftigt ihn derzeit das Nachtankverbot: "Das ist schon eher was, womit wir uns viel mehr befassen", räumt der fünffache Grand-Prix-Sieger ein. "Die Ingenieure müssen irgendwie einen größeren Tank ins gleiche Auto bringen, denn größere Autos möchte keiner bauen. Das würde mehr Luftwiderstand bedeuten und das wäre langsamer. Das ist eben die Kunst, die viel schwierigere Aufgabe."

"Es ist für alle neu. Sollte der Herr Schumacher zurückkehren, dann kennt er das natürlich, denn er ist auch damals schon gefahren. Aber für die meisten Fahrer wird es eine Neuheit und es bleibt abzuwarten, wie sich das wirklich anfühlt", erklärt er. "Bei manchen Rennen mit einer Einstoppstrategie fängt man mit 80, 90 Kilogramm an, aber jetzt wird es das Doppelte. Es ist nicht einfach für die Fahrer, damit umzugehen."

Für die meisten Leute sei das "schwer vorzustellen", meint Vettel: "Wenn ich mit dem PKW fahre und da sitzt ein Freund mit 80, 90 Kilogramm, dann lässt sich das Auto immer noch genauso fahren wie davor auch. Für uns ist das aber ein Riesenunterschied. Das Auto bremst schlechter, es fährt schlechter um die Kurven, hat weniger Grip. Das hat Auswirkungen auf die Reifen und wie man als Fahrer mit den Reifen umgehen muss."

Fotoquelle: xpb.cc

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