Michael Schumachers Wechsel trifft bei Piero Ferrari auf Verständnis

Formel 1 2009

— 30.12.2009

Piero Ferrari: Schumacher ist kein Verräter

Piero Ferrari hat Verständnis dafür, dass Michael Schumacher bei Mercedes sein Comeback gibt, sieht in der Scuderia aber auch eine schlagkräftige Truppe

Michael Schumachers Entscheidung, Ferrari nach 14 Jahren den Rücken zu kehren und bei Mercedes sein Comeback im Formel-1-Cockpit zu geben, hatte in den italienischen Medien ziemliche Wellen geschlagen. Vor allem, weil Schumacher und Ferrari noch im September mündlich vereinbart hatten, den Beratervertrag des Deutschen um drei Jahre zu verlängern. Schumacher sei ein Verräter, war deshalb nach Schumachers Wechsel zu Mercedes zu lesen.

Doch die Familie Ferrari äußert Verständnis für den fast 41-Jährigen. Piero Ferrari, Sohn von Firmengründer Enzo Ferrari, distanzierte sich und die Scuderia von den Anti-Schumacher-Schlagzeilen. Der 65-Jährige ist Unternehmensvorstand und Anteilseigner bei Ferrari.

"Wir fühlen uns ein bisschen schlecht, weil Michael zu uns gehört hat. Ich hätte gern gesehen, dass er bei uns bleibt, aber sie verwenden das Wort 'Verrat'. In Wirklichkeit wollte er aber einfach Rennen fahren und die Situation war so, dass er das bei uns nicht tun konnte", sagte Piero Ferrari der 'Gazzetta dello Sport'.

Er ist sich aber sicher, dass das Team aus Maranello auch ohen Schumacher 2010 in die Erfolgsspur zurückkehren wird. Schließlich habe man mit Fernando Alonso und Felipe Massa eine schlagkräftige Fahrerpaarung.

"Wir haben Alonso verpflichtet, der Michael herausgefordert und geschlagen hat. Wir haben auch Massa, der Schumachers Nachfolger war und ungemein gewachsen ist", so Piero Ferrari. "Ich bin davon überzeugt, dass wire in gutes Auto gebaut haben, ein besseres als 2009. Wir werden den Titel nicht aufgrund unserer Fahrer verlieren."

Fotoquelle: xpb.cc

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