Nicht nur die Fans freuen sich auf die Rückkehr vin Michael Schumacher

Formel 1 2009

— 31.12.2009

US F1 freut sich auf den Rekordweltmeister

Das neue amerikanische Formel-1-Team US F1 fiebert dem Comeback von Michael Schumacher entgegen: "Es wird uns eine Ehre sein"

Das Jahr 2010 wird in der Formel 1 vom Comeback des Rekordweltmeisters bestimmt sein. Zumindest in den ersten Rennen der neuen Saison drfte nicht das Tankverbot, die neuen Teams, der amtierende Champion Jenson Button im Mittelpunkt des medialen Interesses stehen, sondern Michael Schumacher, der nach dreijhriger Auszeit mit Mercedes in die Knigsklasse zurckkehrt.

Sympathien hin oder her - fr die Formel 1 als Event ist das Comeback des Kerpeners ein Glcksfall. In diesem Punkt sind sich die meisten Beteiligten einig. Auch die Teamleitung von US F1 wertet die Rckkehr von Schumacher als erheblichen Gewinn. "Alle bei US F1 mchten Michael Schumacher zu seiner Entscheidung gratulieren", heit es in einer Pressemitteilung der Amerikaner.

Die Entscheidung sei nicht nur als Boost fr die Formel 1 gut, sondern auch fr Statistikliebhaber. "Er hat die Geschichte der Formel 1 in den vergangenen Jahrzehnten neu geschrieben und nun jagt er seinem achten Titel nach. Es gilt festzuhalten, dass schon deutlich ltere Fahrer Weltmeister geworden sind." Guiseppe Farina sei 1950 im Alter von 44 Jahren erster Formel-1-Champion geworden, der legendre Juan Manuel Fangio habe alle fnf Titel jenseits der 40 erlangt.

"Man darf auch den brillianten Tazio Nuvolari nicht vergessen, der ebenfalls deutlich ber 40 war, als er 1935 und 1936 seine grten Siege holte. 1938 und 1939 siegte Nuvolari fr Auto Union im Alter von 46 und 47 Jahren", heit es in der Erklrung von US F1 weiter. Insgesamt 14 Piloten htten in dieser Alterklasse ab 40 Jahren Formel-1-Siege erlangt.

"Uns soll keiner erzhlen, das sei heutzutage schwieriger. Fangio holte seinen letzten Titel 1957. Damals wurden extrem anstregende Rennen ber drei Stunden gefahren und er setzte sich gegen den durchtrainierten 27-jhrigen Stirling Moss durch." Auch wenn Michael Schumacher ein wenig seines Speeds verloren habe ("und dahinter steht ein groes Fragezeichen"), "so werden wir seine Motivation und sein Geschick niemals unterschtzen."

Rudolf Caracciola und Tazio Nuvolari haben sich gegen die damaligen Jungstars wie Bernd Rosemeyer und Hermann Lang durch Erfahrung behaupten knnen, auch Niki Lauda habe 1984 im Kampf gegen den schnellen Alain Prost die Oberhand behalten. "Willkommen zurck, Michael. Es wird uns eine Ehre sein, mit dir gemeinsam auf die Strecke gehen zu drfen", heit es abschlieend von US F1.

Fotoquelle: xpb.cc

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