Zwölf mehr als der Teamkollege: Felipe Massa fuhr in Bahrain 1.796 Kilometer

Formel 1 2009

— 19.02.2009

Massa in Bahrain: Schnelle Runde und Hunde

Felipe Massa hat bei den Testfahrten in Manama viel erlebt: gute Rundenzeiten, technische Defekte, stürmische Winde und wilde Hunde

Am letzten Tag der Testfahrten in Manama bekam Felipe Massa bereits früh erneut Probleme mit der Technik. "Nicht schon wieder", mag der Vizeweltmeister gedacht haben, als der Ferrari F60 nach nur wenigen Umläufen ausrollte. Ein Elektrikdefekt stellte sich jedoch als simples Problem dar: Ein Kabel musste ausgetauscht werden und weiter ging die Reise. Am Ende hatte Massa weitere 113 Runden auf den Techo gebracht und in 1:32.162 Minuten die Tagesbestzeit markiert.

"Heute war ein guter Tag, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, die uns etwas aufhielten", fasste der Brasilianer am Donnerstagabend zusammen. "Wir müssen natürlich darauf achten, dass uns solche Defekte in Zukunft nicht wieder stoppen. Auch der Wind war heute etwas lästig." Zusammenfassend fügte der Ferrari-Pilot hinzu: "Wir konnten viele Kilometer fahren, um das Auto weiter zu verbessern. Ich glaube, wir gehen in die richtige Richtung."

Die Zuversicht macht Massa an einigen Eindrücken vom Auto fest. In einer Favoritenrolle sieht er seine Mannschaft dennoch nicht: "In den vergangenen Tagen haben wir gesehen, dass die Teams sehr ausgeglichen sind. Das betrifft nicht nur die drei Mannschaften, die hier in Bahrain waren, sondern auch die anderen. Wir sind kurz vor dem Start der Saison und wir müssen jetzt schauen, wer bis zum ersten Rennen die größten Fortschritte machen kann. In Melbourne werden wir mehr wissen."

"Es ist schade, dass wir hier in der vergangenen Woche fast zwei komplette Tage durch den Sandsturm verloren haben. Aber insgesamt konnten wir fast alles wieder aufholen. Ich bin sicher, dass die Entscheidung, nach Bahrain zu gehen, die richtige war", ließ der Brasilianer keine Zweifel an der Wahl des Testortes. Probleme bereitete allerdings nicht nur Wind und Sand: Auch am Donnerstag rannten streunende Hunde über die Piste. Die Streckenposten zeigten den Fahrern gelb und verwiesen die Hunde des Platzes.

Man wolle sich nun an die gesammelten Daten setzen und weiter an der Zuverlässigkeit von Motor und Getriebe arbeiten, hieß es in einem Ferrari-Statement nach Abschluss der Testwochen in Manama. Die nächsten Testfahrten finden in den ersten Märztagen in Jerez statt, kurze Zeit später folgt in Barcelona schon die letzte Testmöglichkeit vor dem Abflug zum Saisonstart in Melbourne. Massa wird auf seinem Rückweg aus Bahrain einen Zwischenstopp in Südafrika einlegen. Für Sponsor Shell wird er beim A1GP-Wochenende in Kyalami zu Gast sein.

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